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Oldtimer

  • Rat(d)los

    "The Alfalfa Sprout ";  Alastiar Cadwell formerly of Mclaren on lead spanners sorting his 1938 Alfa 6C on the 2010 Peking to Paris.
    quelle:https://www.flickr.com/photos/77437968@N00/5095881155/i

  • 1929 Alfa 6C

    Viele Gerüchte sind gerade im Umlauf über die Marke Alfa die nun im Fiat Konzern hängt. Von dicht machen bis wir bauen wieder einen Alfa 6C (nach dem wirklich gelungenen 4C). Nicht nur die Fahrzeuge der 70ziger sind aufregend sondern eben auch die vor dem 2ten Weltkrieg und insbesondere der Typ 6C oder 8C. 

    Die Preise dafür steigen seit Jahren an was das erwerben eines solchen Fahrzeugs immer schwieriger macht. Eine weitere Geschichte daraus ist das sie eine ähnliche Entwicklung wie die Bugattis machen, sie werden nämlich mittlerweile nachgebaut und zwar bis ins kleinste Detail. Jay Leno hat sogar vor einiger Zeit mal Werbung dafür gemacht ....also für einen Nachbau! 

    Wenn man heute auf einen Event geht und einen Bugatti, Bentley oder eben auch einen Vorkriegs Alfa sieht stellt man sich immer die Frage ...ist der echt?

    Bei der Retromobilie wurde ein echter 6C im Januar versteigert. Er blieb unter der erwarteten Preisskala von 1,4-1,8 Mio und brachte nur 941tsd EUR ....wobei man das "nur" natürlich relativ zu sehen ist.

    Wie schön so ein Fahrzeug sein kann (bis auf das Armaturenbrett...das hätte man evtl. mal ordentlich bestücken sollen) zeigt der Film den man dafür wohl extra gemacht hat.

  • BNC sind immer ein Meldung wert

    Nun BNC sind wirklich selten und der hier ist wirklich toll. Auf der Webseite hwww.tonyerker.info wird dieser angeboten ....leider hängt kein Preisschild dran aber ich denke das er einen 6 stelligen Betrag kosten wird.

    Lt. Webseite handelt es sich um einen BNC Monza von 1928 mit Kompressor und soll 1928 die 24 Stunden von Le Man gefahren sein ....was ihn Geschichtlich wertvoll machen würde.

    Auf Wikipedia ist ein BNC 1928 aufgelistet als Teilnehmer allerdings mit einem anderen Fahrereteam. 

    BNC
    quelle http://www.tonyerker.info/

  • FREItag

    So ein freier Tag ist schon eine feine Sache denn man kommt endlich zu den Sachen die sonst einfach liegen bleiben.

    Hänger stand immer noch vor der Halle (unaufgeräumt vom Schloss Dyck Event) und es wurde Zeit den aufzuräumen. Also gings am freien Tag rüber zur Halle. Weil sie gar so leer war (gefühlt natürlich) ...dachte ich mir das es ein guter Tag wäre die Halle mal zu putzen.

    Als erstes war der staubsaugen dran.....ehrlich gesagt wundert es mich immer woher der ganze Staub in der Halle kommt. Alles zu und trotzdem staubts ....und noch mehr beeindruckend sind die Anzahl von Spinnen die tot herum liegen. Bin mir allerdings nicht sicher ob das ein gutes oder schlechtes Zeichen ist? Gut evtl. weil es wohl nicht genug Insekten gibt für den dschn. Spinnenhaushalt (sollte sich mal in der Spinnenbszene rumsprechen....Michis Halle ist nicht ergibig ). Evtl schlecht .....weil ich hoffe die sind gestorben mangels Futter und nicht an anderen Dingen die auch für größere 2 Beinige Einheiten nicht gut sind (im besten Fall schniefen die nur das verlustige Öl unter den Autos).

    Nach dem Staubsaugen musste ich festellen das meine Ölauffangbleche nicht wirklich optimal unterhalb der Autos verlegt wurden (von mir natürlich  ) und Öl und der Boden nicht wirklich harmoniere....was demnächst nochmal Arbeit bedeutet um das zu beseitigen.

    In Sachen Staub habe ich mittlerweile die Theorie entwickelt, das es wohl ein Staubtier geben muss. Es müsste etwas sein was wie etwa ein Schaaf aussieht....aber ohen Wolle sondern mir Staub und etwas kleiner damit es ausreichend Versteckplätze hat wenn ich die Halle betrete ...ich habs nämlich noch nie gesehen?

    Es liebt dabei nicht nur Boden, Regale und sonstige Einrichtungsgegenstände, sondern auch Autos . Autos eigentlich ganz besonders (gut kann ich irgendwie verstehen ) denn ich bin mir sicher das ich alle Fahrzeuge ordentlich weggestellt hatte. Das Staubtier hat ganze Arbeit gleistet und die Autos werden bald so aussehen wie wahre Barnfinds wenn ich jetzt nicht einschreite.

    Hab ich natürlich und bin (natürlich) stolzer Besitzer eines Auto-Staub-Spezial-Wedel der nun zum Einsatz kam. Ein echtes Wunderteil sag ich Euch, einfach über die Autos drüber gehen und der Staub geht vom Auto auf den Wedel über ohne dabei Kratzer zu hinterlassen (wo er dann allerdings hin geht ist mir noch nicht ganz klar)

    Danach war dann noch Lackpflege dran....denn das viele hin und her schieben der Autos hatte ziemliche Fingerabdrücke hinterlassen (eine Überprüfung dieser ergab eindeutig das es meine waren ).

    Die Halle war jetzt sauber und auch die Autos und nun war nur noch der Hänger hinein zu fahren als Aufgabe übrig. Ich muss zugeben das ich nicht der Hänger-Königsfahrer bin....rangieren mit einem 7 Meter langen doppelrädrigen Hänger gehört einfach nicht zu meinen Stärken...geschweige denn zu meiner Lieblingsbeschäfftigung. Auch in Erinnerung das ich schon mal mein mehr als 500 Kilo Tor meiner Halle dabei aus der Verankerung riss macht mich auch nicht sicherer.

    Allen Mutes hab ich also den Hänger angehängt und versucht mich vor meiner Halle in den richtigen Winkel zu bringen. Man muss wissen das, für ein kleines Dorf, mir gegenüber ein recht belebter Supermarkt vorhanden ist. Versteht mich nicht falsch....aber gestresste Hausfrauen die keine Ahnung haben von meinem Stress können zur Plage werden.

    Ich musste ja auf die Straße mit meinem nun 12 Meter Gespann (Auto und Hänger) und das auch noch vor die Einfahrt zum Supermarkt ....um dann rückwärts ein Stück die Straße hinauf zu fahren um dann wiederrum vorwärts in die Halle zu kommen. Ich glaube 40zig Frauen habe versucht vor mir....hinter mir...links von mir (später auch rechts von mir) mal schnell vorbei zu kommen um ihre Einkäufe zu erledigen ....und zwar pronto.

    Keine Ahnung ob "Weltuntergang" oder "das Geld geht aus" in den Nachrichten war....aber von kurzem Warten oder gar Rücksicht nehmen war hier absolute Fehlanzeige....die hatten es ALLE Megaeilig...nein eigentlich waren sie panisch? Es fühlte sich gar an wie ein Schwarm von wild gewordene Hornissen die um mich flogen (manche fuhren sogar ihren Stachel aus).

    Ich war kurz davor mal eine Straßensperren aufzustellen bis mein Nachbar mir zur Hilfe eilte und der Hausfrauenschaft einhalt gebot in dem er sich todesmutig auf die Straße stellte und Gott sei Dank dabei nicht zu Tode kam (was einem kleinem Wunder nahe kam). Die Hausfrauenschaft hielt also an (evtl. aus skrupel den Mann zu überfahren...oder eigentlich weil sie der nach sich ziehende Polizei- und Notarzteinsatz noch mehr Zeit gekostet hätte) und ich nutze meine Chance den Hänger in die richtige Positon vor die Halle zu bringen.

    Der Hänger muss übrigen Vorwärts in die Halle, damit ich noch in mein kleines Bad reinkomme. Ja ich hab tasächlich ein kleines Bad dort....was mehr als praktisch ist und das nicht nur für Wasser zum putzen sondern auch für die Vorreinigung des 2 Beiners damit man zu Hause nicht auch noch putzen darf wenn man das Haus betritt ( ja ich schmutze immer nach der Kontaktaufnahme zu alten Autos ).

    Die Schwierigkeit ist natürlich das Zugfahrzeug so zu platzieren das man abkuppeln kann und auch wieder rausbekommt, klappt meist....aber nicht immer. Heute war so ein "nicht immer" Tag und nach einigen Versuchen beschloss ich (frustriert) den Hänger wieder aus der Halle zu schieben um mein Zugfahrzeug für den rest des Jahres noch nutzen zu können.

    Als mein Fahrzeug wieder darußen war musste ich natürlich den Hänger wieder mit Manneskraft hinein schieben. Ich weiss nicht ob es an meine gerade abgenommenen 14 Kilo lag oder der die Auffahrt sich über den Sommer abgesenkt hatte und jetzt wohl ein (gefühlt) steil bergauf gehender Hang geworden ist...aber das ging auch schon mal alles viel leichter!? 

    Mein Nachbar wollte wohl nicht das ich vom eigenen Hänger später überrolt werde (was durchaus passiern hätte können wenn mir nach einem Schwung holen die Kraft ausgeht) ....und vermutlich jetzt aus Mitleid half er mir das "Monster" hinein zu schieben.

    Der Tag war also dahin und Garage aufräumen, Hänger hinein stellen hat insgesamt 5 Stunden gedauert und ich muss zusammenfassen das freie Tage wohl zum Entspannen nicht wirklich gemacht wurden ...oder?....aber was man nicht alles für sein Hobby tut! 

  • Saugefährlich

    Das Fahren im allgemeinen mit unseren leichten Kisten ist schon nicht ungefährlich......noch schwieriger wird's auf Events. Hier in Prescott gibt es eine Kurve bei der ich schon einen Bugatti und weitere Fahrzeuge liegen sehen habe und hier kommt ein 3 Wheeler nun dazu.
    Also.....immer vorsichtig fahren auch wenn all diese Unfälle glimpflich ausgingen!

  • Warum mich eine Männergrippe nicht von den Schloss Dyck Classic Days abhielt!

    Im letzten Jahr hatte ich Markus Herfort angesprochen ob es nicht schön wäre einen Sonderlauf für franz. Cyclecars bei den Schloss Dyck Classic Days dabei zu haben. Zu meiner Freude fand er die Idee auch gut und so fand dieses Jahr doch tatsächlich ein Sonderlauf mit 10 herrlichen franz. Fahrzeugen statt.

    Und so sprach nun jeder seine Kontakte an ob sie Lust hätten dabei zu sein und nach einigen telefonieren, Emails und hin und her waren es dann 10 wirklich tolle Fahrzeuge. Die meisten kennen die Geschichte der franz. Automobil Industrie nicht, aber wer diesen Blog liest bekommt davon einiges mit. So viel sei gesagt....die franz. Automobil Industrie war mehr als umtriebig in den 20ziger Jahren und brachte eine stattliche Zahl von Automobilmarken hervor. Ich vermute es dürften mehr als 1.000 Marken gewesen sein und viele bauten in kleinen Stückzahlen wunderschöne Fahrzeuge.

    Dies galt es bei den Schloss Dyck Classic Days mal vorzuführen und sorry für alle die sich jetzt einen Virus eingefangen haben .....unheilbar und nur mit einem franz. Fahrzeug überhaupt zu überleben.

    Neben dem unglaublichen und einmaligen Klang dieser Autos sind sie darüber hinaus leicht und sehr schnell. Die Franzosen bauten leichtes kleines Zeug während der Rest der Welt immer noch an großen und schwern fest hielt....besonders in der Gattung der Cyclecars.

    Unser Feld war großartig.....uns so hatten wir Franks Anzani der tatsächlich beim Eröffnungsrennen von Montlhery (der Rennstrecke bei Paris) 1924 und bei einem weiteren Rennen 1925 dabei war. Ein Salmson der Le Man Geschichte schrieb und sogar den Prototypen Motor für die spätere Ausbaustufe der Salmson Motor sein eigen nennt. Ein wunderschöner Senechal der eine ganz besondere Karosserie aus Segelstoff hat, was ihn leicht und sehr schnell macht. Ein tollen Rally Salmson, ein Mathis mit wunderschöner und wilder Karosserie, ein Sima Violet (dessen Lautstärke einmalig ist), Franks Neuerwerb ein Sasche der eine tolle Historie hat, das  Amilcar CS von Max mit Kompressor und meine Amilcar CS (ohne Kompressor!).

    Wir haben einen eigenen Platz im Schloss bekommen und es war schon ein Spektakel wenn wir zu unserem Lauf durchs Schloss und dann auf die Auffahrt fuhren. Ehrlich gesagt so viel Spass hatte ich schon lange nicht mehr und ich hoffe wir haben das Publikum ziemlich angesteckt von unserer Leidenschaft.

    Schloss Dyck

    Aber nun mal ganz zum Anfang......los ging es bei uns am Donnerstag und ich bin ehrlich ganz froh darüber das wir uns ausreichend Zeit dafür genommen hatten. Die Fahrt von München nach Köln mit einem Hänger ist für jemanden der gerne schnell fährt wirklich eine Herausforderung. Beim Rückweg musst ich deswegen ein kurzes Gespräch mit einem netten Polizisten führen. Überholen im Überholverbot war wohl dann doch etwas zu eilig. Der Polizist war allerdings recht nett und es ging mit einer glimpflichen Strafe noch davon.

    Eigentlich wollten wir am Donnerstag um 9:00 losfahren aber die Anhängerkupplung meines BMW wollte irgendwie nicht drauf (hatte vermutlich auch nicht viel Lust auf die lange Fahrt mit 2,8 Tonnen drann) und so musste ich erst mal zu BMW fahren die mir die Anhängerkupplung so lange anfeilten bis sie einwandrei einschnappte. Gekostet hat mich das bis auf ein Trinkgeld übrigens nichts......es war ein Service von BMW (dafür ein herzliches Dankeschön), dafür aber Zeit und das  fast 3 Stunden und so gings erst um 12 wirklcih los. 

    Das ich eigentlich eine ausgewachsene Erkältung hatte die ich aus meiner beruflichen Reise aus Dubai mitbrache (dank der dort hervorragend funktionierenden Klimanalge), war da nur noch ein i-Tüpfelchen. Aber ich wäre gefahren wenn ich halb Tot im Auto gelegen wäre......was ich gefühlt dann auch bin (ja Männergrippe....Frauen bekommen so was natürlich nie). Wer jetzt sagt das wir Männer so wehleidig sind.....nun wir sind einfach viel Empfindsamer als Frauen (das muss sich doch mal rumgesprochen haben).

    Ok....also wir kamen erst sehr spät am Donnerstag an....also nach fast 9 Stunden denn Verkehr war natürlich auch und ein dazu kam noch eine Baustelle nach der Anderen (mir blieb nichts erspart )

    Den Hänger haben wir also recht spät abgestellt und dann gings ins Hotel. Ja Hotels bei solchen Events ist immer so eine Sache. Ich bin schon für tolle Events in Hotels gewesen bei denen ich mir  sicher bin, ohne Desinfektionsmittel und kurzer Verweildauer hätte ich mir Ebola zugezogen.

    Diesmal hab ich Online ein Hotel rausgesucht und dachte mir wir gönnen uns mal was. Die Wahl viel auf ein in 24 km entferntes Hotel Namens Lindenhoff in Erkelenz. Also Erkelenz hört sich nicht so an das es dort tolle Hotels geben könnte (schon der Name macht einen nervös)....aber die Bilder sahen toll aus und die Bewertungen waren gut.

    Was soll ich sagen, mir blieb fast die Spucke weg als wir dort ankamen (kennt ihr das Gefühl wenn mal eine Sache am Tag echt gut läuft). Unten gab es ein tolles Restaurant mit stylischen Ambiente namens Anton, daneben einen kleinen netten Laden und dann die Rezeption des Hotels. Die Zimmer waren genau drüber und schlicht aber ebenso stylisch und modern eingerichtet. Yes....make my day. Ebola war hier ebenso ein Fremdwort wie Fastfood und so gingen wir dann erst mal Essen (trotz Männergrippe......echtes Heldentum). Insgesamt, um das Hotelkapitel abzuschließen, war es perfekt sowohl vom Essen, also vom Zimmer, als auch der Service und ich kanns echt nur empfehlen.

    Am Freitag wurde dann abgeladen und das Amilcar zur Abnahme gebracht. Ehrlich gesagt war ich erstaunt was am Freitag dort schon los war und mal ein ganz großes Lob an die Organisatoren und die vielen Helfer bei Schloss Dyck. Es ist einfach unglaublich was die dort auf die Beine stellen und die vielen freiwilligen die dort sogar einen großteil ihres Jahresurlaubs dafür einsetzen um das ganze statt finden zu lassen. 

    Nach der Abnahme und abholen der Unterlagen hatten wir dann schon mal Zeit die anderne Teilnehmer zu treffen und über das Gelände zu laufen. Mittlerweile sind die Schloss Dyck Classic Days ein echt bemerkenswerte Oldtimerveranstaltung geworden und es findet über die 3 Tage so viel statt das einem nie wirklich langweilig wird. Die Stimmung dort ist auch unglaublich und steck vermutlich wohl jeden an der nur die Wiese betritt. 

    Am Samstag hatten wir dann unseren ersten Lauf und aufgrund des umfangreichen Programms konnten wir nur einen Lauf pro Tag machen. Der Spass allerdings war wirklich extrem und da wir als Feld auf einmal starten konnten gabs auch für 3 Runden echtes Rennfeeling. Mein Highlight war das mich Max trotz seines Kompressors nicht einfach mal überholen konnte. Ok ich war alleine im Auto und er zu zweit....aber mein Amilcar CS lief wie schmitz Katze (und die Nase des Fahrers dank Männergrippe auch )

    Zwischen den Läufen hatten wir nette Gespräche und entspanntes Zusammensein und wenn einer Probleme hatte halfen alle zusammen...einfach großartig.

    Am Sonntag gabs dann den 2ten Lauf und das Spektakel wenn wir oben vom Schloss losfuhren war für sich schon eine Anreise wert. Der Sima Violet übrigens machte so viel Sound wie alle Fahrzeuge zusammen, auf der Strecke bewies er sich dann als auch ziemlich schnell 

    Also liebes Teilnehmerfeld, ich hoffe ihr hattet Spass und vielen Dank das ihr Eure tollen Fahrzeuge mitgebracht habt. Auch vielen Dank an Markus Herfort das er diesen Lauf, trotz engem Zeitplan bei den Läufen, möglich gemacht hat.

    Ich hoffe wir dürfen nächstes Jahr bei diesem großartigen Event wieder teilnehmen....ich wäre auf jeden Fall dabei und egal wenn ich wieder die Männergrippe hätte

    Hier findet ihr noch Bilder ....die ich natürlich auch gemacht habe!

  • Jürgens Triumph: Teil 14

    Seit 2009 gibts immer wieder Updats über Jürgens ganz privaten Triumph. Zu sehen war wie aus einer alten und nicht mehr gebrauchsfähigen Limousine ein sportlicher Special wurde.

    Nun sind 5 Jahre vergangen und man kann sehen wie lange es dauert so ein Projekt wirklich zu beenden. Heute ist es so weit und Jürgen ist wirklich fertig mit dem Triumph.

    JuegensTriumph

    Triumph steht nicht nur für den Namen seines Fahrzeuges....sondern auch für ihn ganz persönlich. So ein Projekt zu stemmen, geschweige denn sich überhaupt an so was heran zu wagen braucht schon viel Mut und hat meinen größten Respekt.

    Jürgen saß schon im Riley in Holland um mal zu sehen wie sich das anfühlt. Auch fuhr er mit mir schon im Benjamin bei den Schloss Dyck Classic Days und zu guter letzt bin ich ebenfalls stolzer Besitzer seiner Handwerkskunst, denn er hat den Kühler des Benjamin neu auferstehen lassen und für mich komplett neu gebaut.

    Nun lieber Jürgen, ich gratuliere Dir ganz herzlich zu deinem Triumph und was jetzt kommt ist purer Spaß ....das kann ich Dir versprechen. Ich hoffe sehr das wir ihn bald gemeinsam auskosten können...nämlich diesmal fahre ich bei Dir dann mal mit.

  • Hubschrauber fliegen im Wohnzimmer

  • Lets do a Trial

    In England sind sie groß in Mode und manchmal bleibt einem die Luft weg wenn man das sieht. Diesmal gibts übrigens die Steigerung dazu....die Straßenführung geht einfach durch Bauchhohes Wasser (zumind. in meiner Größe).

  • Fahrschulunterricht

    Für das normale Fahren eines Fahrzeuges gibt es Fahrschulen....aber wie ist das mit einem Vorkriegsfahrzeug.

    Der Laie denkt...naja so groß kann der Unterschied nicht sein.
    Dem muss ich klar wiedersprechen denn so ein Getriebe ist normaler Weise nicht übersetzt was bedeutet jedes Schalten ist eine Herausforderungen (zumind. für Menschen die das Wort Zwischengas nur im Zusammenhang mit ihrem Grill kennen), auch ist Bremsen (so fern man das so nennen darf....ein Anker werfen würde mehr helfen) nur möglich mit extrem vorausschauender Fahrweise, ganz zu schweigen von andere Federung und Lenkung usw.

    Für den Anfänger sind das viele Aufgaben auf einmal und so muss man sich langsam hervortasten. Wenn mans drauf hat kanns richtig Spaß machen aber alleine das Schalten geht nach dem Motto ...am Anfang....Schalten ist kein Geheimnis, es darf jeder hören.

    Von einer guten Freundin ist vor 2 Wochen leider ihr Vater verstorben. Er hatten sich zum Schluss einen kleinen Traum erfüllt, nämlich einen Vorkriegs Peugeot. Das Fahrzeug ist bei einer Rallye angemeldet und in Gedenken an ihrem Vater will sie die Rallye nun mitfahren. Ja sie ist mit dem Auto auch schon gefahren aber ist immer noch sehr unsicher. Die erste Idee war, ich solle doch einfach die Rallye mitfahren, nur kann ich leider genau an diesem Wochenden nicht weil ich beruflich unterwegs bin.

    Der neue Plan ist nun....ich brings ihr bei. Als erstes muss der Fahrschüler ins Fahrlehrer-Auto. Also habe ich am Wochenende mein Benjamin ausgepackt, wer es nämlich mit diesem Auto hinbekommt....der kanns mit jedem (ich sage nur das Biest).

    Benjamin

    Am Sonntag (nach einer Einladung eines ausführlichen Osterfrühstück) gings dann los. Wir haben uns eine ruhige Strecke ausgesucht und der Anfang war wirklich nicht so einfach. Wann schaltet man und wie bekommt man den Gang rein ohne das Getriebe dabei zu zerstören (runterschalten ist übrigens für Fortgeschrittene).

    Der Trick meines Fahrschülers war...ach ich fahre gerne langsam...wofür brauchen wir noch einen 3ten bzw. auch noch einen 4ten Gang! Als strenger Fahrerlehrer ließ ich das natürlich nicht durchgehen und so musste nach oben geschaltet werden. Als Endziel unserer Strecke diente der in der nähe liegende Golfplatz (durch den man mitten durchfährt) und dessen Parkplatz als Wendepunkt.

    Das Fahren unter Puplikum erhöht übrigens die Nervosität.....aber auch da muss man später durch. Beim ersten Durchlauf hätten wir vor lauter (wo war nochmal die Bremse ) fast den Eingang des Golfhauses abgeräumt . Natürlich hat der Fahrlehrer erst mal wieder anhalten lassen und alles im Trockendurchlauf (Bremse, Gas, Kupplung und Schalten) nochmal üben lassen .

    Wir sind also die Strecke 2 Stunden gefahren und so trauten wir uns nun Freunde auch noch besuchen (wobei ich mir nicht sicher bin ob mein Fahrschüler nicht nach einer Ausrede suchte um mal eine Pause zu haben).

    Insgesamt muss man sagen es war eine Steigerung zu sehen und zum Schluss fuhr man auch noch vom Parkplatz des besuchten souverän raus, auch blieb alles heil und Benjamine und ihre Fahrerin haben sich wacker geschlagen.

    Am nächsten Wochenende wird übrgiens mit dem Fahrzeug ihres Vater geübt.....ich werde berichten.

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