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Montlhery

  • Warum mich eine Männergrippe nicht von den Schloss Dyck Classic Days abhielt!

    Im letzten Jahr hatte ich Markus Herfort angesprochen ob es nicht schön wäre einen Sonderlauf für franz. Cyclecars bei den Schloss Dyck Classic Days dabei zu haben. Zu meiner Freude fand er die Idee auch gut und so fand dieses Jahr doch tatsächlich ein Sonderlauf mit 10 herrlichen franz. Fahrzeugen statt.

    Und so sprach nun jeder seine Kontakte an ob sie Lust hätten dabei zu sein und nach einigen telefonieren, Emails und hin und her waren es dann 10 wirklich tolle Fahrzeuge. Die meisten kennen die Geschichte der franz. Automobil Industrie nicht, aber wer diesen Blog liest bekommt davon einiges mit. So viel sei gesagt....die franz. Automobil Industrie war mehr als umtriebig in den 20ziger Jahren und brachte eine stattliche Zahl von Automobilmarken hervor. Ich vermute es dürften mehr als 1.000 Marken gewesen sein und viele bauten in kleinen Stückzahlen wunderschöne Fahrzeuge.

    Dies galt es bei den Schloss Dyck Classic Days mal vorzuführen und sorry für alle die sich jetzt einen Virus eingefangen haben .....unheilbar und nur mit einem franz. Fahrzeug überhaupt zu überleben.

    Neben dem unglaublichen und einmaligen Klang dieser Autos sind sie darüber hinaus leicht und sehr schnell. Die Franzosen bauten leichtes kleines Zeug während der Rest der Welt immer noch an großen und schwern fest hielt....besonders in der Gattung der Cyclecars.

    Unser Feld war großartig.....uns so hatten wir Franks Anzani der tatsächlich beim Eröffnungsrennen von Montlhery (der Rennstrecke bei Paris) 1924 und bei einem weiteren Rennen 1925 dabei war. Ein Salmson der Le Man Geschichte schrieb und sogar den Prototypen Motor für die spätere Ausbaustufe der Salmson Motor sein eigen nennt. Ein wunderschöner Senechal der eine ganz besondere Karosserie aus Segelstoff hat, was ihn leicht und sehr schnell macht. Ein tollen Rally Salmson, ein Mathis mit wunderschöner und wilder Karosserie, ein Sima Violet (dessen Lautstärke einmalig ist), Franks Neuerwerb ein Sasche der eine tolle Historie hat, das  Amilcar CS von Max mit Kompressor und meine Amilcar CS (ohne Kompressor!).

    Wir haben einen eigenen Platz im Schloss bekommen und es war schon ein Spektakel wenn wir zu unserem Lauf durchs Schloss und dann auf die Auffahrt fuhren. Ehrlich gesagt so viel Spass hatte ich schon lange nicht mehr und ich hoffe wir haben das Publikum ziemlich angesteckt von unserer Leidenschaft.

    Schloss Dyck

    Aber nun mal ganz zum Anfang......los ging es bei uns am Donnerstag und ich bin ehrlich ganz froh darüber das wir uns ausreichend Zeit dafür genommen hatten. Die Fahrt von München nach Köln mit einem Hänger ist für jemanden der gerne schnell fährt wirklich eine Herausforderung. Beim Rückweg musst ich deswegen ein kurzes Gespräch mit einem netten Polizisten führen. Überholen im Überholverbot war wohl dann doch etwas zu eilig. Der Polizist war allerdings recht nett und es ging mit einer glimpflichen Strafe noch davon.

    Eigentlich wollten wir am Donnerstag um 9:00 losfahren aber die Anhängerkupplung meines BMW wollte irgendwie nicht drauf (hatte vermutlich auch nicht viel Lust auf die lange Fahrt mit 2,8 Tonnen drann) und so musste ich erst mal zu BMW fahren die mir die Anhängerkupplung so lange anfeilten bis sie einwandrei einschnappte. Gekostet hat mich das bis auf ein Trinkgeld übrigens nichts......es war ein Service von BMW (dafür ein herzliches Dankeschön), dafür aber Zeit und das  fast 3 Stunden und so gings erst um 12 wirklcih los. 

    Das ich eigentlich eine ausgewachsene Erkältung hatte die ich aus meiner beruflichen Reise aus Dubai mitbrache (dank der dort hervorragend funktionierenden Klimanalge), war da nur noch ein i-Tüpfelchen. Aber ich wäre gefahren wenn ich halb Tot im Auto gelegen wäre......was ich gefühlt dann auch bin (ja Männergrippe....Frauen bekommen so was natürlich nie). Wer jetzt sagt das wir Männer so wehleidig sind.....nun wir sind einfach viel Empfindsamer als Frauen (das muss sich doch mal rumgesprochen haben).

    Ok....also wir kamen erst sehr spät am Donnerstag an....also nach fast 9 Stunden denn Verkehr war natürlich auch und ein dazu kam noch eine Baustelle nach der Anderen (mir blieb nichts erspart )

    Den Hänger haben wir also recht spät abgestellt und dann gings ins Hotel. Ja Hotels bei solchen Events ist immer so eine Sache. Ich bin schon für tolle Events in Hotels gewesen bei denen ich mir  sicher bin, ohne Desinfektionsmittel und kurzer Verweildauer hätte ich mir Ebola zugezogen.

    Diesmal hab ich Online ein Hotel rausgesucht und dachte mir wir gönnen uns mal was. Die Wahl viel auf ein in 24 km entferntes Hotel Namens Lindenhoff in Erkelenz. Also Erkelenz hört sich nicht so an das es dort tolle Hotels geben könnte (schon der Name macht einen nervös)....aber die Bilder sahen toll aus und die Bewertungen waren gut.

    Was soll ich sagen, mir blieb fast die Spucke weg als wir dort ankamen (kennt ihr das Gefühl wenn mal eine Sache am Tag echt gut läuft). Unten gab es ein tolles Restaurant mit stylischen Ambiente namens Anton, daneben einen kleinen netten Laden und dann die Rezeption des Hotels. Die Zimmer waren genau drüber und schlicht aber ebenso stylisch und modern eingerichtet. Yes....make my day. Ebola war hier ebenso ein Fremdwort wie Fastfood und so gingen wir dann erst mal Essen (trotz Männergrippe......echtes Heldentum). Insgesamt, um das Hotelkapitel abzuschließen, war es perfekt sowohl vom Essen, also vom Zimmer, als auch der Service und ich kanns echt nur empfehlen.

    Am Freitag wurde dann abgeladen und das Amilcar zur Abnahme gebracht. Ehrlich gesagt war ich erstaunt was am Freitag dort schon los war und mal ein ganz großes Lob an die Organisatoren und die vielen Helfer bei Schloss Dyck. Es ist einfach unglaublich was die dort auf die Beine stellen und die vielen freiwilligen die dort sogar einen großteil ihres Jahresurlaubs dafür einsetzen um das ganze statt finden zu lassen. 

    Nach der Abnahme und abholen der Unterlagen hatten wir dann schon mal Zeit die anderne Teilnehmer zu treffen und über das Gelände zu laufen. Mittlerweile sind die Schloss Dyck Classic Days ein echt bemerkenswerte Oldtimerveranstaltung geworden und es findet über die 3 Tage so viel statt das einem nie wirklich langweilig wird. Die Stimmung dort ist auch unglaublich und steck vermutlich wohl jeden an der nur die Wiese betritt. 

    Am Samstag hatten wir dann unseren ersten Lauf und aufgrund des umfangreichen Programms konnten wir nur einen Lauf pro Tag machen. Der Spass allerdings war wirklich extrem und da wir als Feld auf einmal starten konnten gabs auch für 3 Runden echtes Rennfeeling. Mein Highlight war das mich Max trotz seines Kompressors nicht einfach mal überholen konnte. Ok ich war alleine im Auto und er zu zweit....aber mein Amilcar CS lief wie schmitz Katze (und die Nase des Fahrers dank Männergrippe auch )

    Zwischen den Läufen hatten wir nette Gespräche und entspanntes Zusammensein und wenn einer Probleme hatte halfen alle zusammen...einfach großartig.

    Am Sonntag gabs dann den 2ten Lauf und das Spektakel wenn wir oben vom Schloss losfuhren war für sich schon eine Anreise wert. Der Sima Violet übrigens machte so viel Sound wie alle Fahrzeuge zusammen, auf der Strecke bewies er sich dann als auch ziemlich schnell 

    Also liebes Teilnehmerfeld, ich hoffe ihr hattet Spass und vielen Dank das ihr Eure tollen Fahrzeuge mitgebracht habt. Auch vielen Dank an Markus Herfort das er diesen Lauf, trotz engem Zeitplan bei den Läufen, möglich gemacht hat.

    Ich hoffe wir dürfen nächstes Jahr bei diesem großartigen Event wieder teilnehmen....ich wäre auf jeden Fall dabei und egal wenn ich wieder die Männergrippe hätte

    Hier findet ihr noch Bilder ....die ich natürlich auch gemacht habe!

  • Sonderlauf bei den Schloss Dyck Classic Days 1.-3.8.2014

    Ich freue mich sehr das aus einem Telefonat eine wirklich tolle idee geworden ist.

    Foto 3

    Letztes Jahr hatte ich mit Marcus telefoniert und ihn gefragt was er von einem Sonderlauf für franz. Vorkriegsfahrzeuge halten würde. Mir fällt auf das viele, selbst erfahrene Oldtimerkenner, kaum etwas über die franz. Automoibilgeschichte wissen. Immerhin hat sie einen entscheidenden Teil zur Automobolisierung beigetragen. Auch gab es eine große Anzahl von franz. Marken (etwa 500 Automobilmarken alleine in Paris) die allerdings fast alle zur Wirtschaftskrise wieder verschwanden.

    Schloss Dyck Calssic Days ist ein großartiger Event und ich durfte bereits schon 3 x dort starten und bin immer wieder begeistert. Die Athmosphäre dort ist einfach toll und so ist auch für jeden etwas dabei.

    Dort einen Sonderlauf zu haben der ein franz. Vorkriegsfeld zeigt wird sicherlich etwas ganz besonderes. Auch wird in diesem Jahr Montlhery (die alte Rennstrecke bei Paris) 90 Jahre und das ist doch ein besonderer Geburtstag den wir als Anlass dafür nutzen.

    Bei den Classic Days gibt es immer einen Rundkurs und genau dort sollen das Feld starten (evtl. als ein Pulk). Geplant sind 2 Läufe am Tag die in den Ablauf integriert sind und es werden maximal 20 (franz.) Fahrzeuge zugelassen (das Startgeld beträgt 250 EUR).

    Also wer ein franz. Fahrzeug hat und ein wenig sportlich ist darf mir gerne ein Email schicken oder hier einen Kommentar abgeben und erhält von mir die Unterlagen oder schickt ein Email an die Classic Days.

    Ich freue mich auf ein spannendes Starterfeld

  • Im Rausch der Geschwindigkeit

    Thomas durfte im Rahmen der Raid, Monlthery befahre und sogar beide Steilbahnkurven (und das ohne Schikane). Wie sich das anfühlt kann man nur erahnen denn ohne abzubremsen und mit Schwung durch die Kurven dann zu gehen, Fliegkraft lässt grüßen.

    Nun allen ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Film

  • Der Autodrome Montlhery wird 90 Jahre

    Jedes Land hatte so seine besondere Rennstrecken, denn der Stolz eines jeden Landes in Zeiten der Automobilen Revolution war natürlich einen Speed Rekord im eigenen Land zu haben.

    Dafür gab es dann auch einen Wettbewerb in Sachen Rennstrecken. Große Namen wie Brooklands (UK), Avus (Deutschlnd), Autodromo Sitges Terramar (Spanien) und eben Linas Montlhery in Frankreich. Was sie alle besonders macht sind ihre Steilbahnkurven um höhere Geschwindigkeiten zu erreichen.

    Übriggeblieben ist leider nicht mehr viel von den meisten. Avus kann man heute ein Teil davon beim einfahren nach Berlin erleben, die Steilbahnkurve ist leider nicht mehr existent. Brooklands wird nur noch zu ganz besonderen Anlässen befahren aber das eben auch nicht mehr richtig weil der größte Teil der Strecke (Steilbahn) nicht mehr existent sind. Autodroo Sitges Terramar ist noch relativ viel erhalten aber sie gehört wohl einem Privatmann und der ist wenig daran interessiert das Risiko auf sich zu nehmen dort noch Fahrzeuge fahren zu lassen weil die Strecke in renovierungsbedürftigen Zustand ist (es gibt allterdings Mopedfahrer die sich gerne in Youtube in den Steilbahnkurven ablichten lassen).

    Montlhery dagegen ist noch komplett erhalten und es gibt regelmäßig Events dort. Befahren wird meist nur eine der Steilbahnkurven und bei Vincenc Event Vintage Revival Montlhery, der speziel für Vorkriegsfahrzeuge alle 2 Jahre statt findet, durften nur die Motorradfahrer beide Kurven befahren.

    Montlhery wurde 1924 eröffnet (nach knapp 2 Jahre Bauzeit) und wird damit dieses ehrwürdige Stecke dieses Jahr 90. Sie ist auch irgendwie fest verbunden mit den Aufbruchjahren des französischen Automobilbau und den Cyclecars.

    Ich habe mit einem Veranstalter gesprochen und mir liegen die franz. Fahrzeuge sehr am Herzen, insbesondere natürlich die leichten schnellen Rennwagen mit denen sich mutige Männer (ein Unfall war meist tödlich) auf Rennstrecken bewegten. Dieses Jahr wirds also ein besonderes schmankerl dafür geben denn er fand die Idee sehr gut und würde perfekt ins Programm passen.

    Genaue Infos dazu folgen wenn wir alles unter Dach und Fach haben und freue mich unglaublich drauf das ich ein wenig helfen kann franz. Automobilgeschichte aus den 20zigern, die den meisten überhaupt nicht bekannt ist, bei so einem tollen Event dort ein Gesicht zu geben.

    Also lasst Euch überraschen.....more to come.

  • Das Jahr ist bald rum!

    Das Jahr 2013 ist langsam rum und irgendwie bin ich  froh drum wenns vorbei ist. Was dieses Jahr alles passiert ist, nicht nur mir sondern auch in meinem Umfeld, ist schon nicht mehr normal (wer mir da sagt das 13 keine Unglückszahl ist!)

    Das Oldtimerleben war auch recht wenig und so waren es nur 2 Events dieses Jahr auf denen ich war,  nämlich Solitüt Revival und Vintage Revival Montlhery.

    Ich habe biem VRM ziemlich viele Bilder und Filme gemacht und habe davon eine kleine Auswahl in einen Film gepackt (VRM zählt übrigens zum Highlight meines Jahres). Lehnt Euch also zurück nun und genießt den Film denn erst 2015 könnte es wieder so weit sein wenn es evtl. einen neuen VRM gibt (bis dahin bleiben uns tolle Erinnerungen)

  • Das kommt von der Raserrei

    Gestern hatten wir ja ein altes Bild von Jörg ....aber hatte mir noch eines geschickt als er am Montag vom Riley gelesen hat.

    Ja der Schaden könnte größer sein und so hat er 2001 beim Vintage Montlhery eine Motorschaden eines Riley Brooklands fotografiert.

    Zu sehen ist hier die Kurbelwelle ...ja sie ist es wirklich! Das Teil hat wohl Motor und Getriebe wie ein Minenräumer zerstört. Jörg sprach von "Opferskulptur für die Göttin der Geschwindigkeit"

    Riley Schaden 2001

    Man kann hier gut sehen was für eine Gewalt da in einem Motor herrschen kann und was passiert wenns richtig schief geht.

  • Bilder vom VRM 2013

    Mein Beifahrer  hat mir nun eine CD mit Bilder überreicht vom VRM und einige Bilder davon gibts hier nun zu sehen.

    Abladenletzte Vorbereitungenin der Kurve

    Einfach schön wars

  • Ich gebs ungern zu aber seiner sieht schneller aus!

    Ja...ich gebs zu der Fiat ist langsam und das wird einem erst deutlich wenn man Marcs Film in seinem Lombard auf der Rennstrecke von Montlhery sieht. Gut ....er wird auch überholt ...aber eben von Bugattis .

    Auch ist deutlich mehr Aktion zu sehen da einfach schneller....also gut hier ist er (so ungern wie ich ihn zeige ....ich hab ja immer noch die Hoffnung er hat den Film beschleunigt)

  • Und so siehts auf dem Motorrad aus

    Und wer ganz genau hinsieht....stellt fest...die durften aufs komplette Oval!

  • Die echten Helden vom VRM

    Wenn man auf der Strecke mal gefahren ist dann erlebt man, dass
    a)
    es sich auf der Strecke heftiger anfühlt als es als Zuschauer aussieht (sie ist nämlich auch nicht eben)
    b)
    schon in die zweite Spur zu kommen und dort zu bleiben....nicht einfach ist
    c) muss man sich auch trauen da oben zu fahren!

     

    Dieser 3 Wheeler schafft es bis ganz oben und das war wirklich spektakulär (und manchmal machte ich mir wirklich Sorgen beim Zuschauen ). Gerüchte sagten dass sein Fahrzeug speziell umgebaut wurde um dort zu fahren .....im Film sieht man das Ergebnis (übrigens einige andere waren eigentlich auch so schnell....aber die haben sich nicht getraut).

     

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