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Amilcar

  • Lack ab

    Zwei meiner Fahrzeuge hatten .....nein haben....einen Transportschaden.

    Die Geschichten dazu hab ich ja schon mal erzählt. Hänger streubt sich seit einiger Zeit 2 Autos aufzunehmen und das Fahrzeug das unten steht schlägt wohl an der Halterung der oberen Schiene leider an. Das Benjamin hat sogar ein Lock in der Seitenwand während das Amilcar noch gut weg gekommen ist mit einer Beule (im Stempeldruckverfahren!)

    Amilcar Schaden

    Nach dem ich sie ja eh im Hänger hatte suchte ich also nach einen Lackierer meines möglichen Vertrauens  in meiner Gegend und dachte bringe sie dem dann einfach mal vorbei. Leider war das wohl sehr naiv von mir zu denken das ein Lackierer hurra schreit wenn ich auftauche.

    Nun die Antwort von den meisten war das man wohl hierfür einen Spezialisten bräuchte und es gäbe ja auch Werkstätten für solche Fahrzeuge. Nicht das ich diese nicht mit Aufträgen versorgen möchte aber im Prinzip würden die meine Fahrzeuge ebenfalls auf einen Hänger aufladen und zu einem Lackierer bringen. Der Effekt wäre dann das ich die Regiezeit zzgl. Aufschlag (der Mensch muss ja von was leben) bezahlen müsste was die Rechnung vermutlich verdoppeln würde und ehrlich gesagt zum Lackierer kann ich sie selber bringen und wieder abholen.

    Auch bekam ich zu hören das man das gerne im Winter machen würde, nur will ja eigentlich diesen Sommer damit fahren. Auch gabs sorgen bezüglich der Farbe (ich dachte eigentlich ein Lackierer macht eine Einmessung der Farbe und los gehts). Dann gabs die die mir ehrlich gesagt viel zu schnell beim "kein Problem waren" und bei der Besichtigung der Lackierwerkstatt hatte ich aber dann ein Probleme weil dies eben nicht die Werkstatt meines Vertrauens war (das "passt scho"  oder "das muss so aussehen" Prinzip).

    Zum Schluss fand ich einen der erst mal sehr Skeptisch war und sich das nochmal überlegen wollte. Die Lackierwerkstatt sah perfekt aus und drum herum standen auch edle Fahrzeuge die ordentlich gemacht wurden. Nach einer Woche Überdenkzeit hat er nun zugesagt und am Freitag habe ich beiden Fahrzeug nun hin gebracht.

    Ich bin also gespannt ....aber diesmal hab ich ein gutes Gefühl und Amilcar und Benjamin(e) scheinen mir in guten Händen zu sein.

    Das dass Thema so schwierig werden würde, hätte ich allerdings nicht gedacht....ich hoffe das abflexen der störenden Teile im Hänger wird nicht auch so kompliziert.

  • Pakistan - wo Träume noch wahr werden.

    Träumen wir nicht alle davon einmal einen echten Barnfind zu finden. Natürlich hätte es außer uns nie einer gefunden und das Auto atemberaubend und natürlich selten. In letzter Zeit tauchen erstaunlich viele auf und die Presse überschlägt sich welche Sensation da vorliegt.....und niemand hats gewusst.....angeblich.

    Die Preise die dieses Jahr für so eine (sicherlich gut inszenierten) Barnfindsammlung bezahlt wurden waren ebenfalls atemberaubend (ich hatte Schnappatmung als ich die Preise hörte) und so manchen scheinen beim bieten die Gäule durchgegangen zu sein (vermutlich wegen dem Sauerstoffmangel im Raum).

    Diesmal ist es allerdings anders und zwar ganz anders. Nein der Fund ist nicht einmal in Europa sondern in Pakistan und er ist echt und irgendwie auch selten. Es handelt erstaunlicher Weise sogar um ein Europäisches Auto, um genau zu sein ein Französisches.

    Dort wurde ein Amilcar C4 von 1922 in wunderschönster Duval Karosserie gefunden. Das schöne am Web ist das wir hier sogar live dabei sein konnten und an der wieder Auferstehung des Fahrzeuges ebenfalls. Die Geschichte des Fahrzeugs muss ziemlich ungewöhnlich sein und ich muss gestehen meine Fantasie geht mir ziemlich durch wenn ich mir ein Amilcar 1922 in Pakistan vorstelle, einem Land in dem ein Automobil zu dieser Zeit mehr wohl als ein Luxusgut gewesen sein muss.

    Amilcar C4 1922 in Pakistan

    Mein Bild von Pakistan ist sicherlich ein wenig gefärbt (sorry....ich war dort noch nie) und irgendwie stelle ich mir das Alltagsauto scon in Barnfindzustand vor (sorry....sorry...sorry). Der Finder allerdings scheint mit Oldtimer schon einige Erfahrungen zu haben was man auf seinem FB-Profil sehen kann und sitzt gerade an der Überholung des Autos.

    Ja keine Restauration und das ist gut so denn eigentlich sollte man die Patina und damit die Geschichte eines solchen Fahrzeugs erhalten, das hat sogar die Szene hier verstanden (auch wenn ich den Eindruck hatte das auf der Mille Miglie als Aufnahmekriterium wohl galt das Auto neu zu lackieren).

    Nun wird also behutsam alle Teile abgebaut und neu aufgearbeitet und das hat einen ziemlichen Charme. Der Finder ist auf eine der Bilder zu sehen mit der frisch polierten Kühlermaske und man kann darin Geschichte sehen (einfach klasse).

    Ehrlich gesagt finde ich es großartig und freue mich das hier ein Stück pakistan-französischer Automobiler Geschichte wieder zum leben erweckt wird. Auch scheint der pakistanische Ansatz der Restauration eigentlich ein gutes Vorbild auch für die noch verbliebenen Barnfinds in Europa zu sein (aufarbeiten anstatt zu ersetzen).

    Ich bin mal gespannt auf den Tag "habe fertig" und gratulieren zu diesem Fund (ich hätts sofort gekauft)

    Hier geht's zum FB Account und den dankenswerten öffentlichen Bildern

  • Gartengold: Restauration war gestern....verrotten ist angesagt!

    Der als Scheunenfund der Superlative (des Roger Baillon) seit einigen Woche durch die Oldtimerpresse geht wird heute versteigert und er übersteigt vermutlich allen Erwartungen.

    Wie geheim und wie unbekannt das ganze war scheiden sich wohl die Geister! Tatsache ist das viele (teilweise seltene) Fahrzeugen in meist erbarmungswürdigen Zustand seit Jahren auf dem Gut in Westfrankreich dahin gammelten.

    Viel wurde darüber geschrieben und die Bilder waren beeindruckend morbide schön. So mancher würde sich für sein tägliches Geschäft eine solche Promotion wünschen und so war die Aufmerksamkeit was heute passiert perfekt inszeniert und Retromobile und der Auktionator dürfen sich darüber sicher sehr freuen (klever gemacht!!).

    Die Preise die nun laufen sind schwindelerregend und eben nicht nur für die Highclass Fahrzeug wie z.B. den Ferrari,  in dem Alain Delon schon mal sas,  sonder für ganz gewöhnliche Autos eben auch.

    Das Amilcars in letzter Zeit auch preislich deutlich angestiegen sind konnte man im Blog ja bereits lesen....aber das für ein Amilcars das eigentlich nur noch als Vorlage für "wie sahen die mal im Original aus" dienen kann,  gerade zu einem Preis von 46tsd EUR zzgl. Gebühr des versteigert wurde ist mehr als erstaunlich....nein eigentlich unfassbar (vor einigen Jahren hat man dafür ein sehr gut restauriertes bekommen...aber das hier ist mehr als weit davon entfernt)

    Bildschirmfoto 2015-02-06 um 17.36.28

    Die Welt wird immer verrückter und offensichtlich ist die Szene noch lange nicht am Ende angelangt.

    Wo das hinführt ......keiner weiss es...aber gut ist das auf keinem Fall für die echten Liebhaber dieser Autos. Vermutlich dürfen wir uns dann wieder in einigen Jahren  von einer (reichen) Hausfrau lesen ...das wir uns kaum vorstellen können wie schlimm das ist mit so einem Auto zu fahren. 

    Als Empfehlung nun an die Szene wäre .....macht Euren Garten frei und stellt die Autos raus für die nächsten 10 Jahre ....das bringt mehr als sie zu restaurieren!

  • Fundstück der Woche: Ein Amilcar Sound aus Italien

    2010 bei einem Oldtimerausflug mit guten Freunden aus der Schweiz und Deutschland , standen wir staunend vor einem Autoschaufenster (in Italien) in dem ein wirklich sehr schönes Amilcar stand.

    20101026_141

    Später traf ich den Besitzer mit seinem Fahrzeug beim Vintage Revival Montlhery und er kannte sogar den Blog den ich über sein Auto gemacht hatte.

    Nun habe ich einen Film entdeckt auf Youtube und dort kann man das Fahrzeug mal hören. Spannend daran ist, es besitzt einen Kompressor (was ich ehrlich gesagt beim treffen beim VRM nicht gesehen hatte). Einem Amilcar einen Kompressor zu verpassen ist nicht ohne. Das wurde mit Cozet Kompressor damals auch gemacht und die Geschichten die ich darüber gelesen hatte war, das die Motoren das nicht lang aushielten.

    Natürlich sind heute Materialien besser aber man darf nicht vergessen das der Motor nur 2fach gelagert ist. Diesen Testlauf (und die fahren beim VRM) hat er überstanden ....also viel Spass beim Film (die Filmer übrigens hatten Spaß, das kann man zum Schluss hören).

  • Amilcar nun in der Oberliga angekommen!

    Die Preise der Marke Amilcar beobachte ich seit Jahre sehr genau. Immerhin besitze ich ja auch eines und eigentlich fand ich das sie immer unterbewertet waren.

    Für nachgebaute Bugattis sind Preise von 300tsd EUR und mehr im Markt und so mancher umgebaute  Alvis kostet gerne auch mal über 100tsd EUR. Originale Amilcar CS, CGS oder CGSS dagegen waren im Verhältnis dazu ein Schnäppchen.

    Heute habe ich diese Anzeige gefunden und angeboten wird ein wirklich sehr schönes Amilcar CGSs.....der Preis dafür liegt bei 85tsd EUR.

    Ich kann mich erinnern das so ein Amilcar noch vor rund 10 Jahren für 25-35tsd EUR zu bekommen war aber die Zeiten scheinen nun wirklich vorbei zu sein und so beginnt der Markt für diese Marke nun auch richtig an zu steigen. Bei 85tsd EUR spielt die Marke nun in einer andere Liga was sicherlich dem Markt geschuldet ist der seit Jahren nun steigt, aber den Einstieg in die franz. Markenwelt nun noch mehr erschwert.

  • Querdenker

    Manchmal muss man vor einer Kurve mal deutlich QuerDenken (also denken sollte man beim fahren natürlich immer....aber wenn man ein Fahrzeug besitzt das praktisch nur im Drift um die Kurve geht muss man besonders denken)

    Das folgende Bild hab ich auf Flick gefunden und es hat mich erinnert wie ich mit meinem Amilcar fahre in den Kurven.

    P8020321
    Quelle: https://www.flickr.com/photos/41502683@N05/14789594916/

    Ein Differential ist eine feine Sache....denn wenn man so ein wenig logisch überlegt kommt man zu dem Schluss das in einer Kurve ein Rad einen längeren Weg hat als das andere (nämlich das äußere....aber da seid ihr sicherlich auch schon selber drauf gekommen). Ein Differential sorgt genau hierfür für einen Ausgleich so das man ein Kurven fahren ....oder so ein Auto mal um die Kurve schieben (komme gleich dazu)  (ohne Kraftaufwand) kann!

    Mein Amilcar CS von 1923 besitzt so etwas nicht. Das stellt man ganz schnell fest wenn man versucht das Auto mal schnell wohin zu schieben. Ja einschlagen kann man die Lenkung....nur die Kraft die man braucht um das Auto dann zu schieben ist unglaublich (deswegen fährt man es dann besser...oder versucht nur gerade Aktionen auszuführen). 

    Noch besser ist es wenn man um die Kurve fahren möchte. Also wenn man das langsam macht....hat man sicherlich einen größeren Wendekreis wie ein 12 Tonner LKW. Ist mir übrigens bei Schloss Dyck passiert. Die Autos standen ja oben im Schloss und nach unserem ersten Aufruf gings dann runter auf den Vorstart. Hört sich einfach an....nur mussten wir ziemlich rangieren um nur auf die Brücke zu kommen die man in einer kleinen Rechtskurve nehmen musste. Das Publikum die Sache (nicht nur wegen des noch wenigeren Platzes) nicht einfacher macht kann sich jeder vorstellen (der Rangierplatz war nun noch kleiner). Trotz meiner Vorsicht .....ging mir natürlich der Platz aus. Ich musste also wieder erst Rückwärts....und dann ging natürlich der Motor aus (Rückwärts mag sie garnicht wenn sie kalt ist). ...also Aussteigen....sich mal kurz schieben lassen....und dann wieder Versuchen das Auto anzuwerfen mit der Kurbel. Hätte fast den Start verpasst bis Auto lief....Auto in Position...und der Fahrer wieder im Auto sitzte.

    Auf der Strecke gab es natürlich diverse Kurven...allerdings ist die schwierigste die vor dem Start und nach dem Ziel zwischen denen natürlich langsam gefahren werden soll. Für einen Trifft ....brauch ich aber ein bisschen Speed...was in sich ein Konflikt bedeutet. Wenn ich zu langsam in die Kurve fahren....bekomme ich womöglich die Kurve nicht und lande im Strohballenhaufen (Applaus gibts zwar...aber der Lauf ist beendet). Fahre ich zu schnell bekomme ich ärger.....da es ja eher aussieht wie ein Raudi auf der Strecke.

    Nun ich habe meine Läufe gemeistert und bin nicht disqualifiziert worden....und Strohballe blieben auch heil....aber ich musste in Jeder Kurve wirklich QuerDenken

  • Was bringt so ein Amilcar

    Die Frage hat sich sicherlich jeder Vorkriegsfahrer gestellt, wie viel Leistung hat denn eigentlich mein Auto?

    Nun bei einem normalen PKW geht man auf einen Prüfstand aber mit einem Vorkriegler? Nun dieser Film zeigt....das geht und wie!

  • Zahnlos

    Manchmal vergessen wir wie alt unsere Fahrzeuge tatsächlich sind.

    Peter hat mir zum neuen Jahr ein Bild von einem Gang eines Vorwahlgetriebe das er wohl gerade repariert zugeschickt und hier zeigt sich wie so etwas einfach dann zerbröselt.

    Getriebe(teile)

    Gang eines Vorwahlgetriebe

    Ich kann mich erinnern als ich mein Amilcar (kein Vorwahlgetriebe) restauriert hatte und wir feststellten das die Gänge nicht mehr richtig funtkionieren weil die Zahnräder ausgeschlagen waren.

    Nun ich kann Euch verraten....das war wirklich aufwendig. So ein Stück (das komplette Getriebe besteht nur aus 3 Teilen) gibts leider nicht mehr von der Stange und so ist das eine echte Spezialanfertigung. Der Preis war übrigens auch spezial (und hat den Wert des Fahrzeuges sicherlich nicht um den selben gesteigert), aber ohne gings halt auch nicht . Das Teure daran ist übrigens das einmessen und nicht die Herstellung an sich. Auch haben wir es nach dem es fertig war und einmal eingebaut, nochmal ausbauen müssen und die Zahnräder daran wurde nochmals überarbeitet.

    Auf der anderen Seite muss man sich im klaren sein das so ein Teil oft 80 Jahre oder mehr bereits seinen Dienst getan hat und die Materialien damals sicherlich nicht der gleichen Qualität entsprachen wie heute.

    Respekt an die Konstrukteure die ihre Fahrzeuge für eine Ewigkeit entwickelt hatten.

  • Platzt die Blase?

    Seit einiger Zeit werden in England viele aufwendig gemachten Vorkriegsfahrzeug zu bezahlbaren Preisen angeboten?

    Da ich ziemlich lange mich mit dem Thema Oldtimer beschäftige sah ich die Preisentwicklung in den letzten Jahren schon mit großer Sorge. So manches verunstaltet Fahrzeug wurde da zu horenten Preisen angeboten und der Markt gabs offensichtlich her.

    Ich rede übrigens nicht von Ferraris oder Porsche denn der Markt geht weiter durch die Decke (wie lange noch allerdings darf man schon mal fragen)...nein...Vorkriegsfahrzeuge aller Marken und von Special bis Original ging es preislich mehr und mehr rauf.

    Die Händler spielen sicherlich auch eine Rolle und ich bin mir manchmal nicht sicher ob die Preise die da in den Anzeigen stehen gleichzusetzen sind wie die (Mond)Preise die man im Hotelschrank findet was normaler Weise das Zimmer so kostet (und noch nie dafür gebucht worden ist). Kunde fühlt sich auch natürlich besser wenn wer einen deutlichen Rabatt bekommt (egal übrigens ob er vorher eingerechnet wurde) und das nicht nur beim Oldtimerkauf!

    Das Resultat dieser Entwicklung konnte man ausreichend in der Presse lesen und plakativ wurden die Überschriften mit "Oldtimer als Wertanlage" , von plötlichen Fachleuten für Oldtimer, versehen (und die echten Liebhaber bekamen dabei Kopfschmerzen).

    Nun Wertanalge ist natürlich relativ denn die meisten vergessen das so ein Fahrzeug auch Pflege braucht oder im schlimmsten Fall eine Reparatur. Alles SPEZIAL sage ich nur (ich hab da ein wenig Erfahrung )...und so bleibt oft von der Wertsteigerung meist nichts übrig, außer man lässt ihn einfach in der Garage stehen und bewegt ihn nicht (abgesehen von Standschäden ist dabei das Risiko recht überschaubar)

    Genau das tun übrigens die meisten die sich die historisches Gut als Wertanalge zulegen, sie bewegen sie kaum noch. Das ist deswegen schade weil es ja Fahrzeuge sind und keine Stehzeuge. Auch ist es einfach Sinnlos alleine in der Garage wie Golom zu sitzen (mein Schaatz) und den rest der Welt diesen Genuss alter Automobiler-Geschichte vorzuenthalten. Das meine ich wirklich so denn wer schon mal damit auf einer Straße mit einem solchen Fahrzeug war, schafft immer ein Lächelnin die Gesichter der Menschen (egal übrigens ob Mann oder Frau) die man dabei trifft. Man braucht  für dieses Hobby wirkliche Leidenschaft und die Betonung steht auf LEIDEN!

    Seit einiger Zeit allerdings tauchen in England Fahrzeug zu Preisen auf , die vor einem Jahr noch sicherlich das doppelte gekostet hätten. Auch ist man erstaunt wie zu diesem Preis,  mit dem  Aufwand der vorher betrieben wurde (z.B.Motor mit Kompressor oder sehr schöne Karosserien inkl. Lackierung), überhaupt geht.

    Das Amilcar z. B. das vor kurzem bei Bonhams versteigert wurde für 25tsd EUR zzgl. Aufgeld (insgesamt wohl über 27tsd GBP und selbst das ist ein guter Preis) und würde normaler Weise jetzt wieder bei einem Händler auftauchen der dann normalerweise das doppelte aufrufen würde. Nicht aber diesemal so denn es tauchte auf Prewarcar für genau 25tsd GBP wieder auf (was eigentlich schon Verlust für den Ersteigerer bedeutet wenn man das Aufgeld berücksichtigt).

    Nun kann es sein das die die noch teilweise vorhandene Wirtschaftskrise in England eine Rolle spielt (evtl. fallen die Prämien für Banker immer noch nicht besonders gut aus)....oder die Blase die sich seit einigen Jahren entwickelt hatte verliert ein wenig an Luft.

    Egentlich egal und evtl. sollte man nun zuschlagen und in England ein gutes Fahrzeug zu realistischen Preis jetzt einfach dort kaufen....wer weiss wann es wieder anzieht.

  • Der Rennfaherer Gottfried Vollmer

    Heute hab ich ein besonders Schmankerl das mit der Dixi Helmut geschickt hat .

    Helmut hat mir am letzten Wochenende einige Bilder aus einem Fotoalbum (aus dem Achiv AWD) das er Leihweise zur Verfügung hatte abgescannt.

    Das Fotoalbum stammt vom Rennfahrer Gottfried Vollmer (geboren 1906) aus Essen. Er wahr ein Tabakhändler der dem Rennsport schon früh erlegen war. Dies ging bis in die 50iger und zwar mit einem Cooper Rennwagen. Allerdings gabe es davor bereits andere Rennwagen darunter mit den Marken Bugatti und Amilcar.

    Helmut hat mir die Bilder aus der Zeit mit der Marke Amilcar abgescannt und die sind wirklich großartig. Auch zeigt es wieder mal wie weit die Marke verbreitet war (es gab ja sogar ein deutsches Lizenzprodukt).

    Die Bilder stammen um die Zeit von 1930 und zeigt 2 unterschiedliche Amilcar (ich denke es ist ein Amilcar CS und Amilcar CGS)

    Essener Wagen 1930Fuchsjagd 1930vor Fuchsjagd 1930
    1930II SportwagenAmilcar1930
    Unser I Sport

    Vielen lieben Dank Helmut für die Bilder....die sind wirklich klasse

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