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1926

  • Busreisen Damals

    Wer denkt Busreisen sei etwas aus den 60zigern täuscht sich.

    Natürlich hatten Busreisen einen wirklich Boom in den 50zigern und 60zigern. Man konnte organisiert in fremde Länder fahren und auch wieder nach Hause kommen.

    Heute ist das natürlich anders denn:
    a) die Welt spricht Englisch
    b) heute steigt man einfach in den Flieger ein und ist nach kurzer Zeit schon da.

    Viele große Veranstalter die wir heute haben, starteten als Busreiseveranstalter bis man aufs Flugzeug umstieg.

    Der Boom in den 60zigern allerdings ist nur ein Aufleben aus den 20zigern, denn da gab es schon Busreisen. Ich denke es war deutlich beschwerlicher als heute denn die Motorisierung der schweren Fahrzeuge und nicht zu vergessen die Passagiere muss das Fahren damit nicht gerade leicht gemacht haben (ganz zu schweigen von Bremsen!)

    Ein altes Bild einer solchen Reise aus 1926 habe ich auf Flickr. entdeckt.

    Viaggio in Francia, 1926

    Ein weiteres Bild von 1910

  • Das Benjamin Dossier

    Ostern war lang und endlich hatte ich mal Zeit mich richtig hinzusetzen. Bekannterweise besitze ich einen Benjamin Typ B von 1922. Es war ein ziemlicher Zufall das ich ihn gekauft hatte...denn eigentlich war ich auf der Suche nach einem Motor und ich wurde fündig nur war da noch ein Auto dran .

    Der Verkäufer (Italiener) dem ich die Frage nach dem Preis gestellt hatte, antwortete mir immer mit einer Gegenfrage, nämlich was ich über die Marke wüsste . Das ging einige Male hin und her und irgendwann habe ich um ein Telefonat gebeten. Es stellte sich damals heraus dass er das Auto gar nicht verkaufen wollte, sondern nur Informationen dazu suchte. Allerdings stellte er auch fest, dass meine Leidenschaft wohl größer war als seine und so bot er mir an ich solle nach Italien kommen und wenn es mir gefällt so könnte ich es kaufen.

    Ich fuhr also mit Herrn Rehberger damals nach Italien und wer schon mal ein altes Auto gekauft hat versteht was jetzt passierte. Das Fahrzeug stand in einer alten Halle (voller weiterer alter Teile für Autos....was für ein Verkaufsraum ) und nach 20 Sekunden war klar: den nehme ich mit.

    Wir haben dann ziemlich viel Geld investiert um es wieder zum Laufen zu bringen. Keine Sorge...es wurde nur überholt aber nicht restauriert und so besitzt es eine wunderschöne Patina und dürfte zu 80% noch Original sein (die restlichen 20% sind im Laufe seines Lebens dazu gekommen).

    Seit dem beschäftige ich mich mit der Marke und da hat sich ordentlich was angesammelt. Mittlerweile denke ich ist mein Benjamin ein Competition Fahrzeug denn es hat die übliche große Tür (die alle Fahrzeuge beim Renneinsatz der Marke Benjamin hatten)...es besitzt einen ungewöhnlich großen Wasserkasten für den Kühler und auch ist das Differential deutlich überdimensioniert. Auch hat es nicht den üblichen Deckel hinten und weitere Dinge wie Lenkrad unterscheiden sich vom normalen Typ B.

    Im Laufe der Zeit (und auch dank auch dem Portal der Trycylecaristen) sind viele Dokumente zusammengekommen (mittlerweile steckt ein kleines Vermögen in all den Unterlagen). Es wurde also mal Zeit das alles in die richtige Reihenfolge zu bringen und das habe ich nun am gesamten Osterwochenende gemacht.

    Dabei sind über 180 Seiten (bis jetzt!) zusammen gekommen mit alten Bildern, Zeitungsberichten, Patenten, Rennlisten, Bücherverweisen usw. usw..Ich bin immer noch nicht fertig aber der Grundstock ist geschaffen. Auch habe ich endlich die richtige  Basis dafür um in den richtigen Jahre nach weiteren Dokumenten zu forschen (und habe gerade ein weiteres kleines Vermögen in alte Zeitungen gesteckt). Es fehlen auch noch viele Informationen die ich aber jetzt Stück für Stück erweitern kann.

     

    Benjamin Dokumente 1920-1927

     

    Generell ist der Plan das irgendwann in Buchform (auch wenn der Kreis der Leser ziemlich klein sein wird ) zu bringen, denn ich glaube die Marke hat es verdient nicht in Vergessenheit zu geraten.

    Maurice Jeanson, der Gründer, war ziemlich umtriebig und ich finde er hatte ein gutes Marketinggespür. Leider gab es wirtschaftlich wirklich nur  2 gute Jahre der Marke, nämlich 1922 und 1923 und auch wenn 1924 die höchste Anzahl an Bestellungen einging, so merkt man dass dieses Jahr der Anfang vom Ende war (evtl. weil man auch eigene Motoren baute).

    Also wer noch Unterlagen zur Marke hat ....darüber freue ich mich sehr und Benjamin Fahrer schicke ich gerne mal den aktuellen Stand zu.

     

  • Fiat 509 S Mille Miglia Fahrzeug zum Verkauf

    Auf Ebay kann man gerade eine Sammlung unterschiedlichster Autos erwerben. Ein bisschen Kleingeld braucht man(n) schon (1,7 Mio) aber in der Sammlung sind auch 2 Ferraris dabei (auch ein F40) und einige weitere teuere Fahrzeuge. In der Sammlung ist auch ein Fiat 509 S von 1926  dabei

    Fiat 509 S 1926 quelle: http://www.ebay.de/itm/Auto-und-Oldtimer-Sammlung-zu-verkaufen-/271161051328?pt=Automobile&hash=item3f227548c0#ht_502wt_922

    Ich vermute es handelt sich um das Fahrzeug das in 2011 versteigert wurde und wäre wirklich ein besonderes Stück.

    Wenn ihr also gerade keine 1,7 Mio übrig habt (evtl. auch keinen Platz für die restlichen Fahrzeuge)....der Verkäufer scheint auch einzelne Fahrzeuge zu verkaufen.

    Hier gehts zu dem Angebot auf Ebay

  • Salmson San Sebastian (GSC) in Avignon

    Im FA Forum ist ein Bild eines wunderschönen Salmson San Sebastian (GSC) aufgetaucht der wohl beim Avignon Motorfestival stand.

    quelle: http://www.forum-auto.com/automobiles-mythiques-exception/section5/sujet379994-4655.htm

    Der Motor dazu ist ein Kunstwerk und 2008 wurde bei Bonhams ein anderer GSC angeboten und sollte 230.000 EUR bringen

    Salmson GSC Motor

    Ein wirklich schönes Fahrzeug und wirklich selten, denn vom Typ GSC sind von Salmson  nur 7 Stück 1926  gebaut worden.

  • Schöne Webseite über die Marke Ratier

    Es gibt so viele Automarken die unbekannt sind, daß mir die Themen hier im Blog wohl bis zur Rente nicht ausgehen.

    Eine davon war Ratier die übrigens heute sogar noch existiert....allerdings nicht für ihren Fahrzeugbau denn eigentlich war sie im Flugzeugbau verankert. Man baute Flugzeugpropeller was in einigen Fahrzeuge-Protoypen endete die einen Propeller als Antrieb erhielten.

    Das klassische Automobil allerdings baute man von 1926 bis 1928 also gerade mal 3 Jahre. Es war ein kleines sportliches Auto mit einem 750 ccm Motor den es sogar mit Kompressoraufladung gab.

    Ratier quelle:http://tricyclecaristes.forumr.net/t506-ratier-cyclecar

     

    Es gibt eine wirklich sehenswerte Webseite über die Marke Ratier (auf französisch) die die Geschichte des Unternehmens aufzeigt samt aller Sparten (auch Motorräder wurden gebaut)La Maison RATIER

  • Benjamin & Österreich

    Also ich freue mich immer wieder wenn ich von meinen Lesern etwas zugeschickt bekomme. Umso mehr wenn es sich um alte Dokumente handelt....und das größte ist, wenn es dabei um eine "meiner" Fahrzeugmarken geht.

    Thomas hat mir doch tatsächlich Dokumente aus Österreich aus der Zeit von 1923 bis 1926 zugesendet. Sie waren Teil einer österreichischen Automobilzeitung und erstaunlicherweise kommt die Marke Benjamin ziemlich oft vor. Mir war bis heute auch nicht bewußt daß die Marke Benjamin in Österreich ein Begriff war.

     

    So geht z.B. aus einer Preisliste hervor daß ein Benjamin 1924 12.200 Kronen kostete. Leider kam dann im Dezember die Währungsreform und damals wurde dann aus 10.000 Kronen = 1 Schilling....dh. das Auto war dann wirklich günstig

    benjamin 1924 preise

     

     

    Auch hat er mehrere Berichte geschickt, in dem die Marke Benjamin zum Teil sehr ausführlich genannt wird.
    Hier ein Beispiel von 1925

    Benjamin 1925 A

     

     

    Interessant ist allerdings auch, daß sogar Werbung für den Verkauf in Österreich stattfand. Diese hier ist von 1926 was leider schon ziemlich am Ende der Benjamin-Ära war bevor Benjamin in Benova noch eine kurze Fortführung der Marke erlebte.

    Benjamin W 1926

     


    Also lieber Thomas.....ganz herzlichen Dank
    für die vielen Zeitdokumente die die Geschichte dieser vergessenen Marke wieder ein wenig erhellen.

     

  • So darf ein Bootsheck aussehen

    Auf der Flickr-Seite von anhndee gibt es wunderschöne Bilder vom Rundgang auf der Retromobile 2011 zu sehen.

    Darunter war auch das Foto eines Lorraine Dietrich B3 von 1926 und ich finde, dieses Bootsheck ist wirklich mal schön (und wieso es so heißt erklärt sich dann auch von selbst).

    Lorraine Dietrich B3-6 -(1926)
    quelle:http://www.flickr.com/photos/anhn_hehn/5490609799/in/faves-michisbilder/

    Weitere Bilde findet Ihr hier

  • Luis Viglione und ein Cyclecar!

    Auf der Webseite von Marc habe ich folgenden Film entdeckt

    Dabei handelt es sich um ein wirkliches Wägelchen (also Cyclecar) denn wie man sehen kann...entweder ist der Fahrer zu groß...oder das Auto zu klein!

    Der Besitzer Peter McGann hat auf Prewarcar vor einiger Zeit mal einen Artikel reingestellt mit Bild

     Cyclecar Viglione
    quelle:http://www.prewarcar.com/prewar-my-prewarcar/show-a-pre-war-mystery/mystery-cyclecar-014560.html

    ......und folgenden Text:

    It is a "racing" cyclecar manufactured in Buenos Aires Argentina in c. 1926 by Luis Viglione. The car came to Australia some 30+years ago and remained on display in its un-restored state until 2 year ago when I commenced its re-building. The car is now fully operational!

    Luis Viglione constructed racing specials (several Indy Cars) and maintained SSK Mercedes Benz and Bugattis during the 1920's and 30's.

    This cyclecar is the only one made!

     

    Wenn man im Web mal so sucht dann findet man tatäschlich einen Chrysler Special der sich auf den Erbauer Luis Viglione bezieht.

    Auf Prewarcar ist später dann ein Artikel erschienen der sogar ein Bild mit Luis Viglione zeigt beim Bau eines Special (es ist der Chrysler-Special und Luis Viglione steht links)

    Ein wirklich nettes Fahrzeug mit interessantem Erbauer!

    Zum Schluss gibts aber noch einen (Kurz)Film:

  • Frontantrieb bereits schon in den 20er Jahren!

    Es wurde so einiges ausprobiert seit die Autos so sind wie sie heute sind.

    Auch was den Antrieb angeht, der normalerweise im Heck des Fahrzeuges angesiedelt war. Die Marke Alvis hat in den 20er Jahren ein frontgetriebenes Fahrzeug in (Klein)Serie mit dem 12/75 hergestellt....oder auch die Marke Germain Lambert die ebenfalls frontangetriebene Fahrzeuge baute.

    Eines der schönsten frontangetriebenen Fahrzeuge dürfte wohl der ITALA Tipo 11 V12 gewesen sein.

    Miller war eine amerikanische Marke/Hersteller der als Bugatti der Amerikaner galt (und meines Wissens eigentlich nur Rennwagen baute). Angeblich hat Bugatti sogar seine Motoren nachgebaut, nachdem er einem in Europa gestrandeten amerikanischen Rennfahrer seine beiden Millers gegen 2 Bugattis und ein Ticket für die Heimreise eingetauscht hatte.

    Miller hat ebenfalls mit dem Antrieb für seine Fahrzeuge experimentiert und auch den Frontantrieb ausprobiert.

    Ein solches Fahrzeug (oder Teile die dort verbaut sind)....wird jetzt angeboten

    Miller Hamlin
    quelle:http://www.automobiles-anciennes-decombas.com/MILLER%20HAMLIN%20INDIANAPOLIS%201926-334-en.htm

    Gut zu sehen ist der Frontantireb

    Miller Hamlin
    quelle:http://www.automobiles-anciennes-decombas.com/MILLER%20HAMLIN%20INDIANAPOLIS%201926-334-en.htm


    Dabei soll es sich um einen Miller Hamlin Indianapolis  von 1926 handeln.

    Das Fahrzeug finde ich ist technisch-geschichtlich gesehen ein wirklich interessantes Fahrzeug.

     

    Mehr Infos und Bilder gibt es auf der Webseite

  • Amanda verkauft ihren Salamanda!

    Es gibt Autos die auf Events auffallen und Amandas Austin 7 Special, genannt Salamanda, gehört definitiv dazu.

    Salamanda
    quelle:http://www.oliverway.co.uk/Salamanda/index.asp

    2005 beauftragte Amanda (Fane de Salis), Oliver Way Design auf der Basis eines Austin 7 von 1926 ihr einen Austin 7 im Style der zwanziger Jahre aufzubauen. Dabei kam das außergewöhnlichste Design eines Austin 7 raus das ich kenne....man kann ihn als kleines Kunstwerk bezeichnen.

    Die Karossierie ist für sich ein wahres handwerkliches Meisterstück und kann auf der Seite von Oliver bestaunt werden.

    Fertiggestellt wurde er 2006 und wurde aktiv auf vielen VSCC Events eingesetzt.

    Auf dem Blog von Engine Punk kann man noch einiges über die Geschichte und die Entstehung erfahren (und die ist von einem großen Fan dieses Autos geschrieben)

    Daß er nach so kurzer Zeit verkauft wird erstaunt mich ein wenig, ist aber ein wirklich selten schönes Stück und der Käufer wird ein Fahrzeug erwerben, das auch ohne Geschichte ein guter Kauf sein wird.

    Hier gehts zur Webseite auf der er Angeboten wird (und ebenfalls hier)

     

    Vielen Dank an Pieter  aus Holland der mir die Infos hat zukommen lassen!

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