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1923

  • Querdenker

    Manchmal muss man vor einer Kurve mal deutlich QuerDenken (also denken sollte man beim fahren natürlich immer....aber wenn man ein Fahrzeug besitzt das praktisch nur im Drift um die Kurve geht muss man besonders denken)

    Das folgende Bild hab ich auf Flick gefunden und es hat mich erinnert wie ich mit meinem Amilcar fahre in den Kurven.

    P8020321
    Quelle: https://www.flickr.com/photos/41502683@N05/14789594916/

    Ein Differential ist eine feine Sache....denn wenn man so ein wenig logisch überlegt kommt man zu dem Schluss das in einer Kurve ein Rad einen längeren Weg hat als das andere (nämlich das äußere....aber da seid ihr sicherlich auch schon selber drauf gekommen). Ein Differential sorgt genau hierfür für einen Ausgleich so das man ein Kurven fahren ....oder so ein Auto mal um die Kurve schieben (komme gleich dazu)  (ohne Kraftaufwand) kann!

    Mein Amilcar CS von 1923 besitzt so etwas nicht. Das stellt man ganz schnell fest wenn man versucht das Auto mal schnell wohin zu schieben. Ja einschlagen kann man die Lenkung....nur die Kraft die man braucht um das Auto dann zu schieben ist unglaublich (deswegen fährt man es dann besser...oder versucht nur gerade Aktionen auszuführen). 

    Noch besser ist es wenn man um die Kurve fahren möchte. Also wenn man das langsam macht....hat man sicherlich einen größeren Wendekreis wie ein 12 Tonner LKW. Ist mir übrigens bei Schloss Dyck passiert. Die Autos standen ja oben im Schloss und nach unserem ersten Aufruf gings dann runter auf den Vorstart. Hört sich einfach an....nur mussten wir ziemlich rangieren um nur auf die Brücke zu kommen die man in einer kleinen Rechtskurve nehmen musste. Das Publikum die Sache (nicht nur wegen des noch wenigeren Platzes) nicht einfacher macht kann sich jeder vorstellen (der Rangierplatz war nun noch kleiner). Trotz meiner Vorsicht .....ging mir natürlich der Platz aus. Ich musste also wieder erst Rückwärts....und dann ging natürlich der Motor aus (Rückwärts mag sie garnicht wenn sie kalt ist). ...also Aussteigen....sich mal kurz schieben lassen....und dann wieder Versuchen das Auto anzuwerfen mit der Kurbel. Hätte fast den Start verpasst bis Auto lief....Auto in Position...und der Fahrer wieder im Auto sitzte.

    Auf der Strecke gab es natürlich diverse Kurven...allerdings ist die schwierigste die vor dem Start und nach dem Ziel zwischen denen natürlich langsam gefahren werden soll. Für einen Trifft ....brauch ich aber ein bisschen Speed...was in sich ein Konflikt bedeutet. Wenn ich zu langsam in die Kurve fahren....bekomme ich womöglich die Kurve nicht und lande im Strohballenhaufen (Applaus gibts zwar...aber der Lauf ist beendet). Fahre ich zu schnell bekomme ich ärger.....da es ja eher aussieht wie ein Raudi auf der Strecke.

    Nun ich habe meine Läufe gemeistert und bin nicht disqualifiziert worden....und Strohballe blieben auch heil....aber ich musste in Jeder Kurve wirklich QuerDenken

  • Autosalon Paris 1923

    In ebay habe ich wieder mal was interessantes gefunden.

    Diesmal handelt es sich um ein wirklich altes Bild von 1923. Darauf zu sehen ist ein Blick auf den Automobil Salon (Paris) von 1923 (Oktober).

    Autosalon Paris 1923Autoslaon Paris 1923 Rückseite

    Leider ist die Marke Benjamin nicht zu sehen(die 1923 ebenfalls ausgestellt hatten) aber es zeigt z.B. die Marke La Licorne recht ausführlich. Auch kann man sehen das man die Chassis auch ohne Aufbau auf den Ständen zu sehen waren. Vermutlich weil es nicht unüblich war sich ein Chassis zu kaufen um es dann bei einem Karosseriebauer nach eigenen Vorstellungen zu bestücken.

    Das Bild ist relativ groß und ist ein Original aus der Zeit. Erworben habe ich es bei einem Händler in den USA.

  • Bemerkenswerte Restauration

    So manchen Scheunenfund, wenn man ihn so sieht, möchte man nicht glauben das man das noch retten kann und wie man sieht es geht doch.

    Hier handelt es sich um ein Amilcar CC von 1923 der wirklich in einem traurigen Zustand war.

    quelle: Forum tricyclecarist


    quelle: Forum tricyclecarist

    Nun der Zustand ist eigentlich so schlimm das man sich eine Wiederauferstehung kaum vorstellen konnte (zumindesten gehts mir so)....aber das Fahrzeug wurde restauriert und läuft wieder (meinen größten Respekt!....wie viele Neutelei allerdings dazu nötig waren ist nicht bekannt)


    quelle: Forum tricyclecarist

    Der Restaurator des Amilcarprojekt hat im Forum auf der Benjamin Seite ein weiteres Bild gepostet und ich hoffe das ist sein nächstes Projekt!


    quelle: Forum tricyclecarist

  • Ein wirklich seltenes Stück Benjamin Geschichte

    Auf dem Autosalon 1923 stellte Benjamin ein echtes Einzelstück vor. Es gibt einige gemalte Bilder davon aber das hier ist aus der Motor Revue vom Oktober 1923 und zeigt das Fahrzeug Als Gotografie.

    Aufnahmen-1882

    Es war wohl rot lackiert lt. einigen Infos die ich darüber gelesen hatte und auch sei das Cockpit sehr eng gewesen.

    Zum Renneinsatz kam es meines wissens nicht....allerdings im Oktober 1924 zum Eröffnungsrennen der Rennstrecke von Montlhery fuhr ein fast gleich karosseriertes Fahrzeug mit.

  • Moto-Revue 1923

    Warten kann zu einem kleinen Krimi in eBay werden.

    Da ich ja alles sammle was über die Marke Benjamin geschrieben wurde beobachte ich eBay wie ein Lux (fast schon mahnisch). Dabei spielt das Jahr 1923 eine besondere Rolle denn es gehört zur Blütezeit der Marke. Offensichtlich hatte Benjamin einen ziemlich guten Kontakt zur franz. Motorrad-Zeitung Moto Revue (die sich für einige Jahre den Cyclecars und Automotorsport annahm) denn Benjamin taucht in dieser Zeitung außergewöhnlich oft auf. Das mag zum einen daran gelegen haben das Benjamin viele Anzeigen geschaltet hatte (sogar Cover belegt hat) aber trotzdem wird man das Gefühl nicht los das da mehr dahinter steckte.

    Ich bin mittlerweile im Besitz von fast allen Ausgaben von 1922 (Die Lücken übrigens sind 2 Hefte die mir vor der Nase, allerdings auch zu utopischen Preisen auf ebay, weggeschnappt wurden....leider mit Benjamin auf der Vorderseite).

    Neulich tauchte in eBay eine gebundene Version von 1923 auf. Ich muss dazu sagen das ich eine Medaille vom Werksfahrer Lenfant besitze aus dem Jahr 1923 aus dem Rennen Paris-Pyrenees-Paris. Das ist deswegen wichtig weil dieses Rennen von der Moto Revue veranstaltet wurde. Also neben der Seltenheit der Ausgaben von 1923 (die fast nie in ebay auftauchen) ist dies auch eine wichtige Verbindung zur Medaille.

    Nach einem Bieter-Krimi (die letzen 5 Minuten hatte ich fast einen Herzinfarkt ) konnte ich nun tatsächlich diese gebunde Ausgabe wirklich ersteigern und bin seit gestern nun stolzer Besitzer dieser Ausgabe.

    Moto-Revue 1923

    Gestern war also der Tag der Tage und ich konnte sie zum ersten mal durchforsten.Moto-Revue 1923

    Es ist eine wahre Fundgrube zur Marke Benjamin und es sind mindesten 30 Erwähnungen mit vielen Fotografien. Darunter sind auch Rennteilnahmen von Benjamin die ich bisher nicht kannte (einige davon waren keine Werksfahrer) und auch ein seltenes Bild von einem Sportwagen den Benjamin 1923 beim Autosalon vorstellte.

  • Ein neuer kleiner Schatz

    Die Blogleser hier passen wirklich auf und so entgeht mir kaum Dinge über die Marke Benjamin ...dafür mal ein herzliches Dankeschön .

    Ein Leser hatte mir ein Email geschickt und siehe da es tauchte eine alte Plakette von Benjamin in ebay auf (die übrigens so in ebay nicht betitelt war ....keine Ahnung wie man die hat finden können?).

    Plakette

    Ich kenne eine Fotografie wo ein solcher Batch am Rahmen eines Motorrades angebracht ist (allerdings um den Rahmen rund herum ist) und vermute das es sich um eine solche handelt (und sie wieder gerade gebogen wurde). Sie ist äußerst selten und ist die erste die ich gesehen habe die angeboten wurde (der Preis war auch einmalig ).

    Die Vorlage dazu war übrigens eine Zeichnung von Geo Ham das Benjamin für eine Anzeige in 1923 eingesetzt hat. Offensichtlich hat sie Maurice Jeanson so gefallen das er daraus einen Batch hat machen lassen für seine Motorräder.

    AVTOMOBILIA-Salon 30.9.1923 - 3

    Also ...solltet ihr Irgendwo etwas entdecken über die Marke....ich freue mich immer darüber und mein Archiv ist wieder um ein Stück erweitert.

  • Hardtop 1923

    Mein Archiev hat sich erweitert denn ich habe wieder ein interessantes Stück Geschichte der Marke Benjamin gefunden.

    Oft kaufe ich alte Zeitungen mit der Hoffnung etwas über die Marke zu finden. Diesmal bin ich bei einer Ausgabe von "La Voiturette et le Cylcecar" von 1923 fündig geworden.

    Das interessante ist das es zeigt wie fortschrittlich die Marke schon damals war. Wenn man denkt ein Hardtop sei eine Erfindung von Mercedes deren Dachform den Spitznamen des Mercedes SL nämlich Pagode geprägt hatte, so muss man feststellen das Benjamin diese Idee bereits 1923 hatte.

     Benjamin Dach

    Also ein Cabrio das man mit einem Dach bestücken konnte war eine smarte Idee. Die Dachform war übrigens wirklich sehr schön und hatte auf der Seite jeweils ein rundes Fenster drinnen.

    Offensichtlich war der Aufbau auch so leicht das 2 Personen es mit einer leichtigkeit abheben konnten. Wie es am Fahrzeug befestigt war konnte ich noch nicht herausfinden da man dazu wohl einen Katalog finden müsste (und das käme einen Lotto Gewinn gleich).

     
  • Benjamin startbereit

    Wir haben ja einen Startplatz beim Solidtude Revival und die letzten Arbeiten am Auto sind fertig.

    Die beiden Vorderreifen sind zurück vom Reifenhändler der sie neu eingespeicht hat und sie sehen klasse aus.

     

    Neue Speichen vorne

     

     

     

    Nach einer kurzen Probefahrt, etwas Öl und Umräumen der Garage wurde er gleich aufgeladen, denn lang ist es nicht mehr hin.

     

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  • Geo Ham und Benjamin

    Das Projekt "Benjamin Buch" ist im Gange und mittlerweile habe ich weitere Dokumente ausfindig gemacht.

    Beim Durchsehen meiner Unterlagen fällt auf, dass Benjamin im Jahr 1923 sehr viel mit Grafiken gearbeitet hat. Sowohl im Katalog als auch für Anzeigen. Dabei taucht immer die Unterschrift "Geo Ham" auf.

    Geo Ham

     

    Nach einigen Recherchen habe ich herausgefunden, dass es sich um Georges Hamel handelte der von 1900 bis 1972 lebte. Er ist auch kein Unbekannter, denn es gibt unglaublich viele Grafiken aus späteren Jahren von ihm die alle mit Motorsport zu tun haben.

     

    Seine Signatur hat sich zwar im Laufe der Zeit geändert aber die Marke Benjamin spannte ihn im Jahr 1923 fleißig ein. So gibt es einen kompletten Prospekt von ihm, Grafiken wie diese oben, mehrere Anzeigen und sogar ein Cover auf der Moto Revue würde ich ihm zuschreiben. Da Geo Ham erst 23 Jahre alt war zu diesem Zeitpunkt, denke ich dass die Marke ihm sogar ein wenig geholfen hatte für einen guten Start.

  • Fundstück der Woche: Endlich Klarheit

    Im letzten Jahr hatte ich ja die Medaille von Lenfant beim Paris-Les Pyrenees-Paris Rennen von 1923 erworben. Die Geschichte dazu hatte ich im Blog ausreichend erzählt und hatte schon viel Infos zum Rennen. Das einzige was allerdings fehlte .....wie war die Platzierung? Denn bekannt war nur dass man wie schon im Jahr zuvor die ersten drei Plätze in der 750cmc Cyclecar Klasse machte (aber nicht die Reihenfolge).

    Eine Ausgabe der Les Miroir des Sport vom 27.9.1923 die ich jetzt erwerben konnte, gibt nun endlich Aufschluss.

     

    Les Miroir de Sport 27.9.1923
    Les Miroir de Sport 27.9.1923

     

    Hibert auf Benjamin

     

    Jetzt fehlt eigentlich nur noch die Ausgabe der Moto Revue vom Oktober 1923. Dann wäre mein Glück perfekt.

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