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Archiv der Einträge: Juni, 2013
  • So muss das Kesseln :-)

    Allen nun ein schönes Wochenende

  • Argentinische Geschichten

    Immer wieder tauchen Fahrzeuge auf die eine sagenumwobene Geschichte mit sich bringen. Oft sind es Rennwagen die in wundersamen Garagen überlebt haben und jetzt auf den Markt kommen.

    Sie werden zum Teil mit Rennkarosserien versehen die natürlich alt sein sollen. Auffällig sind meist die Lenkräder die sich oft gleichen und wenn man genau hinsieht wird man schnell feststellen, dass von alter Karosserie hier keine Rede sein kann.

    Geschichten....Geschichten....Geschichten.

    Jeder wünscht sich so einen Schatz mal zu entdecken. Einmal so zu sein wie Indiana Jones und den heiligen Gral der Oldtimergemeinschaft zu finden.... in einer bisher unentdeckten Garage DEN OLDTIMER zu entdecken, DER SENSATIONSFUND!

    Eigentlich gibts die nur noch am Seegrund (wie der Bugatti damals bei dem übrigens das Märchen eines Nachbaus geplatzt ist) und ich denke man muss hier einfach mal enttäuschen. Die Gebrüder Schlumpf (die letzten Indiana Jones mit großer Börse) haben sicherlich vieles davon bereits gefunden und der Traum von unentdeckten Rennwagen und Seltenheiten sollte langsam ausgeträumt sein.

    Warum darf ein Special nicht Special sich nennen....was ist daran so schlimm?

    Wie viele Fahrzeuge besitzen heute noch absolut originale Karosserien? Warum gibt man nicht zu ...das hier ist ein Special und ich steh dazu.

    Der Fehler liegt in der Szene selbst!

    Die Originalisten, übrigens ein ganz kleiner Teil mit großer Wirkung, sie verkünden was richtig und falsch ist und sind schnell in ihrer Verurteilung. Das führt dazu dass man nicht gerne darüber redet dass der Bugatti, Alvis, Riley, Delahaye, Salmson, Senechal usw. der neben einem steht, mit handwerklicher Kunst und oft mit liebevollen Details, zu einem kleinen Kunstwerk auferstanden ist.

    Die Leistung die oft in solchen Projekten steckt muss ebenfalls anerkannt werden. Ihr aber aus Scham eine Geschichte anzudichten damit man (neben einem höheren Preis) korrektes Oldtimerverhalten an den Tag legt und es den Originalisten (deren Fahrzeuge ebenfalls oft nicht Originale sind...weil mindestens restauriert und bei jeder Restauration ein Stück Geschichte wegfällt) einfach recht machen möchte.

    Schlimm wirds dann, wenn von Käufer zu Käufer, aus einem Märchen eine History wird!

    Vor kurzem musste ich schmunzeln weil mein Fiat als Showcar bezeichnet wurde. Ich wurde aufgeklärt dass man keine Messingteile mehr in dieser Zeit verbaut hat. Tja....was solls.....mir gefällt er und das ist das einzige was zählt und die die sich stören....bitte schaut einfach in eine andere Richtung.

  • Nachtrag zu Kassel

    Jörg hat mir zu meinen Blog 2 wunderschöne Bilder zugesendet, die er selbst in Kassel gemacht hat und die möchte ich Euch nicht vorenthalten (vielen Dank Jörg )

     

    Jörg-P-Kassel-2

     

    Jörg-P-Kassel

     

    Jörg empfiehlt übrigens auch Kassel anzusehen!

  • Produktionshalle

    Bei Karosseriebauer Jansen in Holland gehts rund. Hier werden mittlerweile so viel Vorkriegswagen mit Rennkarosserien versehen, dass bald kein Platz mehr in der Garage ist.

    photo

     

    Hier gibts alle Bilder zu allen Projekten

  • Benjamin startbereit

    Wir haben ja einen Startplatz beim Solidtude Revival und die letzten Arbeiten am Auto sind fertig.

    Die beiden Vorderreifen sind zurück vom Reifenhändler der sie neu eingespeicht hat und sie sehen klasse aus.

     

    Neue Speichen vorne

     

     

     

    Nach einer kurzen Probefahrt, etwas Öl und Umräumen der Garage wurde er gleich aufgeladen, denn lang ist es nicht mehr hin.

     

    Einladen

  • Aller Anfang ist schwer

    Nun manchmal siehts leichter aus als es ist .....aber man steht dazu und zeigt es sogar auf Youtube (find ich klasse)

  • Solitude Revival 2013, wir kommen.

    Ich freue mich sehr, dass ich doch tatsächlich einen Startplatz beim Solitude Revival dieses Jahr bekommen habe.

    Der Benjamin wird dort gefahren ....ich hoffe das Feld verzeiht mir wenn wir nicht ganz so schnell sind wie der Rest....aber es geht um den Spaß.....nicht um die Geschwindigkeit.

     

    Benjamin Typ B 1922

     

    Also...evtl. sieht man sich....freu mich immer über Blogleser die ich persönlich kennen lerne

  • Ein Besuch in Kassel

    Nein....ich habs nicht geschafft, aber mein Vater und der war restlos begeistert.

    Die Fahrzeuge sind wirklich unberührt und Kassel hat mit ihrer Ausstellung " schlafende Automobilschönheiten " wohl wirklich einen Hit gelandet.

     

    Vermutlich könnte das auch ein Meilenstein im Umgang mit Oldtimer sein. Die Frage wieviel Geschichte geht nach einer Restauration verloren und wieviel kleine Geschichten eines Fahrzeug werden nicht erzählt, muss man sich danach wohl stellen

     

    Kassel scheint es gelungen zu sein hier ein Brücke zu schlagen oder sogar eine Antwort zu geben. Alle Fahrzeuge erzählen dort Geschichten. So hat dieser Fiat 509 wohl 2 unterschiedliche Winker, denn bei der Nachrüstung hatte man wohl einfach keine 2 gleiche zur Hand.

     

    Fiat 509

     

    Vermutlich würden solche Details einfach bei einer Restauration wegradiert werden.

     

    Weitere Dinge sind spannend wie der Mercedes Silberpfeil, der immer noch so ist als ob man gerade ausgestiegen ist ....mitsamt einer beschädigten Motorhaube. Das erstaunliche daran ist, dass Mercedes ihn wohl damals selbst verkauft hat (der damalige Angestellte wird wohl heute noch gekreuzigt und sämtliche Angebote wurden bis dto. abgelehnt ihn wieder zurück zu holen). Auch sieht man weitere Geschichtsträger wie einen Bugatti der als Krankentransporter umgebaut worden ist oder alte Ledersitze die geflickt sind wie man es damals einfach machte usw. usw.

     

    Also....bis 31 Juli kann man sich diese ungewöhnliche Ausstellung ansehen .....ich werds versuchen.

  • Geo Ham und Benjamin

    Das Projekt "Benjamin Buch" ist im Gange und mittlerweile habe ich weitere Dokumente ausfindig gemacht.

    Beim Durchsehen meiner Unterlagen fällt auf, dass Benjamin im Jahr 1923 sehr viel mit Grafiken gearbeitet hat. Sowohl im Katalog als auch für Anzeigen. Dabei taucht immer die Unterschrift "Geo Ham" auf.

    Geo Ham

     

    Nach einigen Recherchen habe ich herausgefunden, dass es sich um Georges Hamel handelte der von 1900 bis 1972 lebte. Er ist auch kein Unbekannter, denn es gibt unglaublich viele Grafiken aus späteren Jahren von ihm die alle mit Motorsport zu tun haben.

     

    Seine Signatur hat sich zwar im Laufe der Zeit geändert aber die Marke Benjamin spannte ihn im Jahr 1923 fleißig ein. So gibt es einen kompletten Prospekt von ihm, Grafiken wie diese oben, mehrere Anzeigen und sogar ein Cover auf der Moto Revue würde ich ihm zuschreiben. Da Geo Ham erst 23 Jahre alt war zu diesem Zeitpunkt, denke ich dass die Marke ihm sogar ein wenig geholfen hatte für einen guten Start.

  • Ein Derby wird angeboten

    Die Schätzchen zum Restaurieren gehen langsam aus. Das hier könnte aber einer der wenigen sein und zwar ein Derby. Das Auto scheint einen Chapuis Dornier Motor zu haben und schon auf den Bildern sind viele nette Details zu erkennen und er scheint auch relativ komplett zu sein.

     

    Derby
    quelle:http://www.leboncoin.fr/voitures/488209927.htm?ca=1_s

     

    derby 2
    quelle:http://www.leboncoin.fr/voitures/488209927.htm?ca=1_s

     

    Und so könnte er mal wieder aussehenderby 3
    quelle:http://www.leboncoin.fr/voitures/488209927.htm?ca=1_s

     

     

     

    Hier gehts zum Fahrzeug.....der Preis liegt übrigens bei 15.000 EUR.

  • Und so sieht echtes racing aus

    Le Grand Prix Retro d'Yvois 2013 war schon ganz nett aber was der BMH Comic Special macht ist dann doch nochmal ein anderes Kaliber.

  • Le Grand Prix Retro d'Yvois 2013

    Reden wir nicht drüber.....schauen wir es uns einfach an

  • Transporter

    In so ein Vorkriegsauto passt einiges rein.....mehr als manche glauben!

    Proper use for a  'real' Bentley fill it with wine
    quelle:http://www.flickr.com/photos/77437968@N00/8986667266/

  • Na endlich.....Putztag

    Der Fiat brauchte nach seinem Einsatz beim VRM eigentlich noch eine Grundreinigung. Im Augenblick haben wir sogar so viel Wasser dass man ihn einfach nur rausstellen hätte müssen.....aber so richtig schön wird er dabei natürlich nicht .

     

    Das Wetter war nun endlich soweit sich für Sonne zu entscheiden, vor dem Putzen musste er noch zum TÜV ......allerdings dazu sollte er erst aus dem Hänger raus (er stand noch drinnen weil ich den Hänger nicht rausbringen konnte weil die Reparaturen an meiner Hallentür noch nicht abgeschlossen waren). Die Batterie im Hänger hatte sich wohl Urlaub gegönnt und es gab null.....aber so gar keinen Strom.....und die Winden rührten sich kein Stück. Dazu muss man wissen dass der Fiat an einer der Winden hängt und sie unbedingt laufen muss um das Auto aus dem Hänger zu bekommen!

     

    Irgendwie kann gerade nichts normal laufen habe ich den Eindruck. Die Idee man könnte einfach den BMW dran hängen und mit laufenden Motor genügend Strom sorgen damit die Winden dann laufen.....ging natürlich auch nicht . Nur das Aushängen der elektrischen Winde gab dann das Auto aus dem Hänger frei.

     

    Der TÜV hatte diesmal nichts zu beanstanden und gab das Prädikat fahrtüchtig und signierte mit seiner Plakette. So war also nun am Samstag putzen angesagt. Ehrlich gesagt ist Messing schön....so lange es sauber ist.....aber wenns richtig anläuft ....sogar Flecken hat....das macht wirklich Arbeit.

     

    Putztag

     

    Mein putztechnisches Medizinschränkchen hat allerdings einiges zu bieten und mit 2 Mitteln wurde nun das Messing wieder auf Vordermann gebracht.Das Leder wurde auch wieder gefettet und zum Schluss gabs noch einen Liter frisches Öl und die Zähne....äh Zündkerzen wurden auch geputzt.

     

    Wie das immer so ist....die Halle wurde auch gleich wieder gestaubsaugt und dann alles wieder schön verräumt .

     


    Das Leben als Putzfrau kann wirklich so aufregend sein

     

     

  • Fliwatüt

    Was kommt heraus wenn man einen Austin 7 und einen Flugzeugmotor kreuzt?

    Eigentlich kennen wir das nur aus der Welt begnadeter Gartenkünstler....Kreuzungen. Nun das geht natürlich auch in der Automobilwelt und so manches Projekt daraus ist ziemlich spannend. Ich habe mir allerdings schon die Frage gestellt wie man sie nun nennen soll...."Auto" alleine wird diesen Projekten nicht gerecht?

     

    Auch werden Flugzeugmotoren meist in großen Autos verbaut (Ich sage nur Brutus)....nun aber bei diesem Projekt wird ein Austin 7 genutzt und jetzt seht selbst.

     

    Ich sag nur ardingdingidingdingding

  • Eigentlich ist das Wetter zu gut zum Arbeiten!

    Seit Wochen regnet es und die Auswirkungen kann man nicht nur im Fernsehen sehen sondern ich muss hier nur ein kurzes Stück fahren und schon kann man sich ein eigenes Bild davon machen.

    So muss man ja eigentlich jetzt jedes gute Wetter nutzen und für Morgen ist eigentlich schon wieder Regen angesagt. Die zusätzlichen Verlockung ist groß denn ich habe gerade den Fiat von seiner TÜV Prüfung abgeholt und bei dem Anblick wird man eigentlich schwach.

    Juni-2013

    Der Traum war allerdings auch nur kurz denn ein kleiner Blick in den Kalender und den noch den noch bis dahin zu erledigenden Aufgaben  sagt mir gerade ich sollte meine Prioritäten doch anders setzen.

    Lieber Fiat....ich komme zurück ....versprochen...nur heute nicht

  • Bugatti ist tot!

    Ettore Bugatti war eigentlich Künstler und Konstrukteur zur gleichen Zeit. Dazu muss man wissen dass sein Vater ein bekannter Kunstschreiner bzw. Möbelhersteller war und sein Bruder bekannt war für seine Tierskulpturen und nicht umsonst Rembrandt getauft wurde.

     

    Es lag ihm also die Ästhetik in der Wiege und das zog sich durch all seine Konstruktionen. Wenn man alleine seine Motoren ansieht, so sieht man dass dies nicht ein damals übliches funktionales Design war, sondern es ging ihm sogar hier um die Schönheit der Sache.

     

    Offiziell wurde die Produktion zwar 1963 eingestellt aber eigentlich starb die Marke 1939 mit Jean Bugattis tödlichen Unfall (der eigentlich das Talent seines Vaters hatte).

     

    Das Wiederaufleben 1987 in Italien die eine Kleinserie von Fahrzeugen baute war ein kleines Zwischenspiel. 1998 übernahm dann Volkswagen Bugatti und wollte das schnellste Serienfahrzeug der Welt bauen. Gigantischer Aufwand wurde betrieben um Geschwindigkeiten von über 400kmh möglich zu machen. Der Vordergrund dieses ganzen Vorhabens war allerdings die Technik und nicht die Ästhetik und wenn man sich einen Bugatti Veyron ansieht und vergleicht mit den Modellen der echten Bugatti Ära .....da kann man nicht wirklich ernsthaft davon ausgehen dass Ettore oder Jean dies so gebaut hätten.

     

    In Flickr gibt es ein Forum für Bugatti und hier wird das ziemlich deutlich weil oft die neuen Bugattis so gar nicht in diese Welt passen.

     

    Bugatti auf Flickr
    quelle:http://www.flickr.com/groups/bugatti/

     

    Die Marke Bugatti starb mit seinem Hoffnungsträger Jean Bugatti 1939 und damit muss man sich abfinden. Der Veyron mag technisch gesehen ein Meisterstück sein....aber er entspricht nicht dem ästhetischen Geist Bugattis und da hilft auch kein Bugatti Logo am Kühler.

  • Dixi Treffen in Holzhausen: Bootsheck von Vorteil

    Eigentlich sagt man "es gibt kein falsches Wetter, nur falsche Kleidung", aber diesmal ist ein Treffen im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen.

    Am Wochenende war in Holzhausen das Dixi Treffen des Dixi Club München, allerdings ein noch schlechteres Wetter als dieses kann man kaum dafür haben. Unwetterwarnung, Überschwemmung und Dauerregen war von Donnerstag bis Sonntag angesagt und genau das war dann auch das Ergebnis.

    Der Dixi-Kasi hat sich auch angemeldet und ich freue mich dass wir uns mal wieder sehen konnten.

     

    Der Start war dann am Freitag um 9:00 und es ging los in Holzhausen mit einer ziemlichen langen Tour (später noch ein Besuch beim Dixi Weltumrunder). Ehrlich gesagt taten mir alle wirklich leid denn da schüttete es bereits wie aus Eimern.

     

    Ich habe einige Bilder davon gemacht und es zeigt nur ein wenig wie nass es bereits schon war.

     

    Dixi Treffen Holzhausen

     

    Dixi Treffen Holzhausen

     

    Dixi Treffen Holzhausen

     

    Dixi Treffen Holzhausen

     

    Dixi Treffen Holzhausen

     

    Die Helden des Tages sind übrigens dieses DA3 Team das nämlich kein Dach hatte und trotzdem gefahren ist!

     

    Dixi Treffen Holzhausen

     

    Hier gibts alle Bilder auf Flickr

  • Fundstück der Woche: Benjamin 1924

    Auf Ebay hab ich nun eine alte Karte entdeckt (und ersteigert) die auf die Teilnahme beim Concours d´Elegance en automobile de La Baule" hinweist.

     

    Grand semine Automobile de la Baule 1924

     

    Leider kenne ich nicht die Platzierung aber das Fahrzeug ist ein Typ Deca (5HP Cyclecar) der ein 2 Sitzer war. Das vorgeführte Model hat allerdings kein Reserverad auf der Fahrerseite so wie es im Standardmodell vorgesehen war sondern dieses befindet sich am Heck..

     

    Der Event wurde in 1924 auf Initative von Francois André ins Leben gerufen und fand mit div. Unterbrechnungen statt, Benjamin nahm also beim ersten Event teil.

    Ich hoffe das gute Stück kommt die nächsten Tage heil an und dann gibts nochmal einen Highend-Scan davon.

     

     

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