szmmctag

  • Amilcar nun in der Oberliga angekommen!

    Die Preise der Marke Amilcar beobachte ich seit Jahre sehr genau. Immerhin besitze ich ja auch eines und eigentlich fand ich das sie immer unterbewertet waren.

    Für nachgebaute Bugattis sind Preise von 300tsd EUR und mehr im Markt und so mancher umgebaute  Alvis kostet gerne auch mal über 100tsd EUR. Originale Amilcar CS, CGS oder CGSS dagegen waren im Verhältnis dazu ein Schnäppchen.

    Heute habe ich diese Anzeige gefunden und angeboten wird ein wirklich sehr schönes Amilcar CGSs.....der Preis dafür liegt bei 85tsd EUR.

    Ich kann mich erinnern das so ein Amilcar noch vor rund 10 Jahren für 25-35tsd EUR zu bekommen war aber die Zeiten scheinen nun wirklich vorbei zu sein und so beginnt der Markt für diese Marke nun auch richtig an zu steigen. Bei 85tsd EUR spielt die Marke nun in einer andere Liga was sicherlich dem Markt geschuldet ist der seit Jahren nun steigt, aber den Einstieg in die franz. Markenwelt nun noch mehr erschwert.

  • Winterschlussverkauf (?)

    Ich schaue ja über das ganze Jahr ob Sachen zur Marke Benjamin irgendwo auf der Welt auftauchen......und die meiste Zeit gibt es eigentlich nichts zu finden.

    Irgendwie scheinen gerade aber alle ihre Archive und Kellerböden aufzuräumen und alleine in der letzte Woche sind tollesen Sachen aufgetaucht.

    Eines davon habe ich bereits ersteigert....und bin nun glücklicher Besitzer des 2ten Heftes des Magazins Cyclecars & Voiturettes auf dem Benjamin zu sehen ist.

    Benjamin 1922

    Es gibt übrigens 3 Hefte mit einem Benjamin Cover der Zeitschrift und das einzige Heft das ich nun noch nicht habe ist eines zum Sieg bei der Tour de France....aber die Hoffnung das es irgendwann auftaucht (und bezahlbar ist) hab ich noch.

    Dann wird gerade ein Katalog von 1927 angeboten der deswegen spanend ist weil es die neuen Modelle zeigt (die meiner Ansicht nach nie gebaut wurden und deutlich größer dargestellt wurden als Benjmain Autos eigentlich baut....dank Geo Ham der die Zeichnungen gemacht hatte)......mal sehen ob es noch bezahlbar bleibt (also bitte nicht mitbieten)

    Benjamin Katalog 1927

    Dann wäre da noch eine  Anzeige.....die wie das Cover aussieht und in einer Ausgabe des gleichen Magazins erschienen ist.

    Benjamin Anzeige 1922

    Und am Wochenende war eine Versteigerung von 3 Dingen zur Marke Benjamin die ich gerne gehabt hätte....aber leider war das Eingabeformular nur mit einer franz. Bankverbindung möglich.

    Versteigerung

    3 von den 4 Dokumenten hatte ich schon.....den Katalog unten allerdings noch nicht. In der Mitte ist übrigens eine Ausgabe des Hausmagazins zu sehen das Benjamin herausgab.

    Also.....schaut doch mal in Eueren Kellern mal nach ob ihr noch was findet zu Benjamin....ich bin ein dankbarer Abnehmer.

  • Freitagsfilm: Grossglockner Grandprix 2014

  • Also Autos noch eine Besonderheit waren

    Group in motor cars, Bunmahon, Co. Waterford Quelle:https://www.flickr.com/photos/nlireland/5774924883/

    ...vermutlich der Führerschein auch!
  • Eins...Zwei...hoffentlich meins!

    Ich beobachte ebay regelmäßig ob Sachen auftauchen die ich noch für mein Buchprojekt brauche. Ab und zu entgehen mir dabei Sachen weil sie irgendwie nicht in meinen gespeicherten Suchen auftauchen (verflixte Technik...oder User).

    Gott sei Dank hab ich noch einige Bologleser die da echt aufpassen (vielen Dank) und so wäre fast ein wichtiges Stück geschichtsträchtiger alter Literatur (aus 1922) an mir fast vorbei gegangen wenn ich nicht letzte Woche ein Email bekommen hätte.

    Die alte Zeitung ist wirklich wichtig den auf dem Cover sitzt Violette Morris in einem (einzigartigen) Benjamin Typ 21 "Course" , einem Sportmodell das mit das teuerste war obwohl am wenigsten dran war (also so wie heute) und ich bin schon ganz gespannt wie die Geschichte dahinter ist (die Zeitung wird hoffentlich Aufschluss geben.....wenn ichs übersetzt habe).

    Ob es allerdings meines wird....ist noch nicht sicher denn die Auktion läuft noch und ich habe schon mal einen Bieter-Krimmi hinter mir mit dem teuersten Heft meines Lebens. Ich bin also gespannt wieviel die anderen Bieten (es gibt nämlich schon andere Bieter....was für ein Jammer....ob das Heft allerdings die Selbe Bedeutung hat wie für mich.....vermutlich nur für den 2ten Benjaminfahrer den ich kenne) dafür bereits sind in die Kasse zu schmeißen (ich wills unbeding).

    Also drückt mir die Daumen....ich werde berichten ob ich mir jetzt wieder nur noch Yps-Hefte leisten kann.

  • Gilles Fournier hast wieder getan

    Unter den Amilcarfahrern ist Gilles Fournier kein unbekannter denn hat ein großartiges Buch zur Marke Amilcar geschrieben.

    Seit einiger Zeit sind Gerüchte im Umlauf das er ein Buch über alle Cyclecars Marken schreibt, was sicherlich ein dickes Werk werden würde. Offensichtlich hat der Mann Langeweile und ein Buch zu schreiben war wohl nicht genug. Es könnte aber auch sein das sein Archiv bei den Recherchen zum Cyclecarbuch so ergiebig waren in Sachen BNC das nun ein Buch nur über diese Marke mal schnell auf den Markt gebracht hat.

    Ich habe über den Amilcarclub die Info bekommen und sofort eines bestellt.

    BNC war ein großartige Marke und neben dem wohl einmaligen Typ Monza gab es auch Kuriositäten i.S. besonderer Karosserien. Das Werk ist so Umfangreich wie sein Amilcarbuch nämlich 350 Seiten und der Preis von 145 EUR finde ich mehr als angemessen.

    Die Sache hat nur einen kleinen Haken....es ist im Gegensatz zum Amilcarbuch, das in Englisch und französisch abgefasst ist, ist das BNC Buch rein auf französisch (aber auch wenn man kein Wort franz. spricht kommt man auf seine Kosten, denn er hat allerhand Dokumente und Bilder zusammen gebracht)

  • Fahrt ihr noch ...oder chauffiert ihr schon?

    Wenn man sich gerade so Austattungslisten von moderne Autos ansieht dann wird einem wirklich alles abgenommen (und das macht einem echt angst) 

    Fahrzeuge können heute schon automatisch bremsen, sie können von alleine einparken, ganz neue können sogar bis 40 kmh von alleine fahren, sie erkennen Schilder und warnen einen wenn man zu schnell ist, sehen ob rechts oder links ein Fahrzeug im toten Winkel ist , wenn man die Spur verlässt rüttelt das Lenkrad, gleichen Neigungen in Kurven des Fahrzeuges aus und wenns so weiter geht braucht nur noch der Hersteller einen Führerschein weil das Auto alles übernimmt (setzten sie sich hinten rein ....ich bring sie hin).

    Ich bin im Jahr rund 60tsd KM unterwegs und ich muss feststellen das die Welt um mich herum deutlich langsamer geworden ist. Langsam ist eigentlich das falsche Wort weil ich denke das es nur eine Auswirkung von all der technischen Helferlein ist. Nein die Menschen werden immer unachtsamer und trödeliger beim Autofahren. 

    In meiner Jugend (ok ist schon ein wenig her) war das Größte ....endlich ein Auto zu haben. Natürlich sollte es schnell sein...zumindestens schneller als das der Freunde. Beim fahren war die Begeisterung dabei und man freute sich auf jeden zu fahrenden Kilometer. Auch wurde immer rausgeholt was ging....ganz zu schweigen von dynmisch und vorausschauend fahren (ging auch nicht immer gut....aber sehr oft). 

    Heute ist das irgendwie anders.....es wird getrödelt was das Zeug hält und alles andere als konzentriert autogefahren (hallo ist ein Fahrer anwesend?) . Die Schleicher werden immer mehr und wenn man sie überholt ist telefonieren,  was man dann sieht, noch das kleinste Problem (ich hab schon welche gesehen die Bücher gelesen haben). 

    Auch muss ich feststellen das immer mehr Autofahrer das halten von Spuren oder ordentlich eine Kurve zu fahren nicht mehr möglich ist....nein sie kommen dir entgegen, wohlgemerkt auf Deiner Spur!

    Bei Ausfahrten mit dem Oldtimer muss ich mich manchmal sogar fragen ob meine Autos übermotorisiert sind, denn oft bin ich im leerlauf schneller als das voranfahrende Auto (auf Oldtimerevents bin ich eigentlich immer der langsamste?)

    Fiat in Montlhery 2013

    Evtl. ist die Ursache die neue Technik die einem alles abnimmt und das Gefühl für Auto und Geschwindigkeit geht komplett verloren. Die nächste Generation bekommt diese wunderwerke an (vollgestopfter) Technik gleich als erstes Auto, während wir mit einem zusammen geschraubten und verdrahteten Golf unterwegs waren (das komplizierteste damals im Auto an Technik ...war das Autoradio). 

    Womöglich verliert die nächste Generation das komplette Gefühl was Autofahren wirklich bedeutet (und was für einen Spass man eigentlich dabei haben kann). Der Autofahrer wird nun immer mehr vom Fahrer zum chauffierten Beifahrer und irgendwann sitzt er auf der Rückbank und liest dann komplette Bücher auf dem Weg zur Arbeit (wenns der Magen aushält).

    Also liebe Oldtimerbesitzer...geht in die Schulen mit Euren schönen untechnisierten Fahrzeugen (je älter desto besser) bringt ihnen das fahren bei, begeistert sie für echtes fahren ....und bei der älteren Generation....da ist offensichtlich Hopfen und Malz bereits verloren...also gebt acht...sie sind unter uns die "chauffierten".

  • Fundstück der Woche: morbide schön

    Auf Facbeook hab ich gerade folgenden Bericht mit Bilder gefunden.

    Riley
    quelle: Facbook

    Auch wenn einem Rileyfahrer das Herz fast zerreist so sind die Bilder dann doch irgendwie morbide schön. Die Natur holt sich zurück was einst aus ihr hart erungen und mit viel Aufwand gewonnen wurde (ich sag nur Stahl). Zu retten ist das Fahrzeug eh nicht mehr aber es entwickelt sich zu einem kleinen Kunstewerk (was eigentlich so ins Museum kommen könnte).

  • Bin dann mal unterwegs

    Bei Oldtimerfahrer geht es meist nicht um eine Pilgerreise am Jakobsweg aber es ist durchaus vergleichbar.

    Auf dem Weg

    In so einem alten Fahrzeug länger unterwegs zu sein geht einem sicherlich (ähnlich wie beim Jakobsweg) einiges durch den Kopf. Vermutlich hat das mehr mit dem Auto allerdings zu tun (nach dem Motto: war da nicht ein ungewöhnliches Geräusch, stimmt die Tankanzeige,hab ich den Deckel vom Öl wieder drauf geschraubt,  wen ruf ich an wenn wir liegen bleiben, man jetzt wär ein Navigationssystem aber gut, usw. usw.) als mit einem selbst.

    In letzter Zeit häufen sich die Berichte von Überführungen auf eigener Achse bei denen man sich früher wohl eher auf einen Transport auf dem Hänger verlassen hätte. Evtl. ist das ein (gutes) Zeichen das die Qualität der Fahrzeuge und Restaurationen steigt und man deswegen vermutlich sich lange Strecken mehr und mehr zutraut.

    Eine solche Geschichte hat mir Thomas gerade geschickt....vielmehr seinen Plan eine solche Überführung durchzuführen.

    Den Text den er mir dabei geschrieben hat möchte ich Euch nicht vorenthalten:

    Hallo Michi,

    die Garage ist voll und die Taschen sind leer... und dennoch konnte ich eine Gelegenheit nicht vorüberziehen lassen: Schon lange hatte ich von einem Vorkriegsfahrzeug geträumt, bevorzugt der Marke Armstrong Siddeley, passend zu unserem schwarzen Sapphire 346 von 1956. Doch sind Vorkriegsautos oftmals recht schwach motorisiert... und auf Touren mit 60 km/h als Hindernis auf der Landstraße hatte ich nicht wirklich Lust. Doch dann wurde ein 20/25 Touring Saloon von 1936 in freundlichem Primelgelb (primrose yellow) angeboten, mit guter Vorgeschichte und von Clubexperten als sehr original eingeschätzt. 3.6 Liter und 83PS....

    Vorsichtig bei der Ehefrau in diversen Gesprächen eingestreut, dann nach Wales zur Besichtigung gefahren. Ihre Frage beim Telefonat aus dem Hotel in Birmingham war nur noch: "Und wie willst Du das Auto herholen?" :-) Ja... nun hätte man einen Truck bestellen können, aber das wäre langweilig. Nun soll es also eine etwas abgefahrenere Tour werden:

    Mit dem Flieger von Luxembourg nach London, dann mit dem Zug nach Wales.... auf eigener Achse nach Liverpool, dort auf die Nachtfähre nach Belfast und morgens weiter nach Cairnryan in Schottland.... spart mir 250 Meilen Autobahn. Dort 1-2 Tage umherfahren - schließlich war die Lady 30 Jahre lang im Besitz eines schottischen Clan Chiefs aus der Gegend - und am Montag zurück nach Luxembourg... da ich bei einer Frachtairline arbeite, konnte ich einen Lufttransport von Prestwick nach Luxembourg organisieren :-) .

    Bin schon recht aufgeregt und hoffe, dass alles planmäßig klappt! In Schottland treffe ich auch einen Riley-Freund, der auf das Unabhängigkeitsvotum am 18. September hinfiebert...

    Drück mir die Daumen!
    Thomas

    Lieber Thomas,

    also den schwierigsten Teil hast du ja bereits hinter Dir (evtl. ist Dir das noch nicht klar )....aber die Chefin zu überzeugen das man mehr als ein Fahrzeug...oder 2  in der Garage braucht (naja brauchen ist relativ ) war der schwierigste Teil!. Dabei hätte dir übrigens z.B. der ADAC nicht helfen können, allerdings wenn du jetzt liegen bleibst, wäre er ein guter Ansprechpartern (aber ich drück Dir die Daumen....denn so wie das Auto aussieht wirst du ihn nicht brauchen).

    Armstrong Siddeley

    PS. ich hätte gerne noch ein Bild ....wie das Auto in ein Frachtflugzeug passt!

  • Querdenker

    Manchmal muss man vor einer Kurve mal deutlich QuerDenken (also denken sollte man beim fahren natürlich immer....aber wenn man ein Fahrzeug besitzt das praktisch nur im Drift um die Kurve geht muss man besonders denken)

    Das folgende Bild hab ich auf Flick gefunden und es hat mich erinnert wie ich mit meinem Amilcar fahre in den Kurven.

    P8020321
    Quelle: https://www.flickr.com/photos/41502683@N05/14789594916/

    Ein Differential ist eine feine Sache....denn wenn man so ein wenig logisch überlegt kommt man zu dem Schluss das in einer Kurve ein Rad einen längeren Weg hat als das andere (nämlich das äußere....aber da seid ihr sicherlich auch schon selber drauf gekommen). Ein Differential sorgt genau hierfür für einen Ausgleich so das man ein Kurven fahren ....oder so ein Auto mal um die Kurve schieben (komme gleich dazu)  (ohne Kraftaufwand) kann!

    Mein Amilcar CS von 1923 besitzt so etwas nicht. Das stellt man ganz schnell fest wenn man versucht das Auto mal schnell wohin zu schieben. Ja einschlagen kann man die Lenkung....nur die Kraft die man braucht um das Auto dann zu schieben ist unglaublich (deswegen fährt man es dann besser...oder versucht nur gerade Aktionen auszuführen). 

    Noch besser ist es wenn man um die Kurve fahren möchte. Also wenn man das langsam macht....hat man sicherlich einen größeren Wendekreis wie ein 12 Tonner LKW. Ist mir übrigens bei Schloss Dyck passiert. Die Autos standen ja oben im Schloss und nach unserem ersten Aufruf gings dann runter auf den Vorstart. Hört sich einfach an....nur mussten wir ziemlich rangieren um nur auf die Brücke zu kommen die man in einer kleinen Rechtskurve nehmen musste. Das Publikum die Sache (nicht nur wegen des noch wenigeren Platzes) nicht einfacher macht kann sich jeder vorstellen (der Rangierplatz war nun noch kleiner). Trotz meiner Vorsicht .....ging mir natürlich der Platz aus. Ich musste also wieder erst Rückwärts....und dann ging natürlich der Motor aus (Rückwärts mag sie garnicht wenn sie kalt ist). ...also Aussteigen....sich mal kurz schieben lassen....und dann wieder Versuchen das Auto anzuwerfen mit der Kurbel. Hätte fast den Start verpasst bis Auto lief....Auto in Position...und der Fahrer wieder im Auto sitzte.

    Auf der Strecke gab es natürlich diverse Kurven...allerdings ist die schwierigste die vor dem Start und nach dem Ziel zwischen denen natürlich langsam gefahren werden soll. Für einen Trifft ....brauch ich aber ein bisschen Speed...was in sich ein Konflikt bedeutet. Wenn ich zu langsam in die Kurve fahren....bekomme ich womöglich die Kurve nicht und lande im Strohballenhaufen (Applaus gibts zwar...aber der Lauf ist beendet). Fahre ich zu schnell bekomme ich ärger.....da es ja eher aussieht wie ein Raudi auf der Strecke.

    Nun ich habe meine Läufe gemeistert und bin nicht disqualifiziert worden....und Strohballe blieben auch heil....aber ich musste in Jeder Kurve wirklich QuerDenken

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