szmmctag

  • Eine weitere tolle Restauration: Jappic

    Es gibt ein berühmtes Bild bei dem ein Fahrzeug ganz einfach angehoben wurde weil er so leicht ist.

    Nun das Bild hat den Erbauer von Jappic wohl inspiriert und er hatte beschlossen das Auto wieder auferstehen zu lassen. Dabei muss man wissen vom Original ist nichts mehr als Bilder vorhanden und so musste er wirklich alles selber neu konstruieren. Mittlerweile ist das Projekt weit fortgeschritten und wenn man den Aussagen in folgenden Video glauben darf, dann taucht das Auto in Montlhery im nächsten Monat auf.  

    Meinen Respekt für das Projekt und wirklich klasse das es bald fährt. 

  • Gefühlte 100 Jahre

    Nicht nur ich besitze Oldtimer, nein mein Vater auch.

    Irgendwo her muss man ja die Leidenschaft für alte Autos haben. Bei uns liegt das Gen über Generationen, meine Oma z.B. war Deutschlands erste Lackiererin und mein Mutter fuhr tolle Autos. Mein Vater war der Bastler in der Familie und ich kann mich erinnern als ich ungefähr 4 Jahre alt war, immer wieder unterschiedliche Autos hatten. Eines hatten alle gemeinsam, es war immer was zu reparieren.

    Repariert wurde übrigens nicht in der Werkstatt, nein entweder auf der Straße oder die Sachen landeten in der Wohnungen (ich glaube mich zu erinnern das da auch ganze Motoren hoch kamen...wir waren nämlich im 2ten Stock).

    Mein Vater hat dafür allerdings auch ein großes Talent (was er mir leider nicht vererbt hat) und so kann er Dinge auseinander bauen ....und bekommt sie wieder funktionieren hin (bei mir klappt leider nur der Teil eins ).

    Seit nun gefühlten 100 Jahren restauriert er einen alten MGA (einen ziemlich frühen der eine FahrgestellNr. um die 2000 hat). Als er uns das erste mal das Auto zeigte (das unter einer Plane versteckt war) muss ich ehrlich gesagt gestehen, ich hätte nie gedacht das daraus noch ein Auto werden könnte. Meine Worte Damals waren, brings zurück!

    Dieses Jahr sieht es so aus als ob das Auto nun wirklich fertig wird und aus einem total Wrack ist eine echte Beauty geworden.

    MGA


    An dem Auto ist wirklich alles selber gemacht und wenn ich das sage meine ich wirklich alles. Neben der kompletten Technik (von Hinterachse, Bremsen, Motor, Elektrik usw. ) wurde die Karosserie selber geschweißt. Auch übte er ewig wie man die Innenverkleidung mit Leder richtig bezieht bis es ins Auto kam. Alle Teile die praktisch am Auto waren wurden überholt und sehen nun aus wie frisch aus dem Werk.

    MGA

    Der Motor läuft bereits und die Technik steht aber es ist noch ein kleiner Weg zu gehen.

    Ich bin gespannt wie lange er dazu braucht weil ich werde das Gefühl nicht los das hier der Weg das Ziel ist....also das Fahren damit ganz nebensächlich ist und er sich für die letzte Meile noch ein wenig Zeit lässt (im Gegensatz zu mir der es kaum erwarten kann den MGA auf der Straße zu sehen).

  • Wenn kein Platz mehr in der Garage ist.

    Kleine Kinder haben kleines Spielzeug und große Kinder (Männer) haben großes Spielzeug!

    Nun ich muss zugeben, ich habe wirklich großes Spielzeug und bin froh das meine Pubertät immer noch anhält. Allerdings ist nun kein Platz mehr für großes Spielzeug und auch kann man nicht wirklich alle Autos perfekt über ein Jahr bewegen.

    Als ich meine Oldtimerhallte eingerichtet habe dachte ich mir da dürfen nicht nur alte Autos stehen...sondern auch ein paar dicke Sessel, Tisch, Werkbank, Bilder, Barhocker, Kaffeemaschine usw (eben alles was man halt so braucht ). Auch dachte ich mir das dass Thema Auto (natürlich) so präsent ist, das alte Spielzeugautos nicht fehlen dürfen.

    Im Laufe der Zeit hat sich da eine Menge angesammelt.....und zwar nicht in der Halle sondern mittlerweile bei mir zu Hause. Ja ich liebe dieses alte Spielzeug und da gibt es wirklich tolle Sachen. Jeder von uns kann sich sicherlich an sein Feuerwehrauto oder an das erste Ferngesteuerte erinnern (bei mir war da noch ein Kabel dran!). Auch Autos mit Aufzugmotoren oder Fraktionsmotor waren doch wirklich klasse.

    Prämeta-Aufzugautos

    Bei den Blechspielzeug mit Aufzugsmotoren gab es erhebliche Unterschiede. In den 40zigern waren öffters Antriebswellen und sogar Differentiale verbaut. Der Ansatz von Spielzeug damals war übrigens was daraus auch zu lerne, also zB. wie so ein Auto funktioniert.

    Später wurde Spielzeug etwas einfacher aber auch da gab es Besonderheiten. Vor einiger Zeit habe ich 2 Prämeta Fahrzeuge erworben. Das Besondere an diesen ist, das der Aufzugmotor auch noch eine Lenkautomatik betreiben kann. Dh. das Fahrzeug fährt nicht nur im Kreis sondern macht unterschiedlich Fahrmanöver (und es sieht fast so aus als ob jemand das Auto fernsteuert).

    Was ich an diesen alten Dingen mag, wenn man ihre Geschichte sieht, also nich wie neu, sie dürfen ruhig Ecken und kannten haben und darin kann man sich manchmal als kleiner Bub wieder entdecken. 

  • Auf Achse

    Über den Aufbau des Fiat S76 habe ich hier genug schon geschrieben, auch war das erste mal als seine 28 Liter Hubraum verteilt auf 4 Kolben ein echter Sensationsfilm (Dank Stefan Marjoram). Das war im Oktober im letzten Jahr und insgesamt geht das Projekt seit mindestens 2008. Also eine lange Zeit und viele Geschichten.

    Fiat S76

    Das der Motor kraft hatte war jedem klar immerhin hat ihn Fiat gebaut um Rekorde damit zu fahren, wie sich das Fahrzeug allerdings dann auf der Straße bewährt wissen wir erst seit März diesen Jahre denn er fuhr in Goodwood (und wie!) und darüber gibts sogar einen Video.

    Insgesamt ist das ein echtes Meisterwerk, denn eigentlich war nur noch der Motor vorhanden und alles drum herum wurde anhand alter Bilder rekonstruiert. Das Fahrzeug ist unglaublich schnell wie man im Video sehen kann und es wurde wieder ein Stück Automobiler Geschichte gerettet, klasse

  • Zurück auf Start

    Es ist schon einmalig wenn ehemalige Rennen wieder neu aufgelegt werden, noch schöne ist wenn alte Teilnehmer wieder am Start sind.

    Die Neuauflage des Großglockner Grand Prix ist schon eine ziemliche Sache. Der Veranstalter ist allerdings nicht unbekannt denn er ist auch für den einmaligen Event Schloss Dyck Classic Days verantwortlich und kennt sich damit natürlich auch mit ungewöhnlichen und aufwendigen Events aus. Eine befahrene Passstrecke für einen solchen Event mal für einige Tage abzusperren bzw. eingeschränkt befahr bar zu machen scheint für mich eine ziemliche Herausforderung zu sein, wohl aber nicht für Marcus Herfort.

    Seit 2012 findet er nun jährlich statt und die Fahrzeuge die teilnehmen sind ziemliche Boliden. Beim lesen der Facebookseite hab ich nun entdeckt das wohl ein Alfa P3 mit am dem Start ist.

    Alfa P3 Rennwagen

    Das Fahrzeug ist deswegen so besonders weil genau dieses 1935 das Rennen am Großglockner gewann. Das Fahrzeug ist sonst ein Teil des Alfa Museum in Arese und bringt es extra zum Event. Wer schon mal einen Alfa Rennwagen gehört hat wird den Sound wohl nie wieder los. Der hier wird sicherlich ein Highlight sein denn 3,8 Liter mit Doppelkompressor bringen nicht nur Leistungen (330 Ps auf ca. 800 Kilo ist eine Ansage) sondern hören sich auch noch unglaublich an.

    Also....am 24. bis 26. September ist es so weit und für alle die es nicht abwarten können den Sound des P3 zu hören gibts einen kleinen Film (von einem anderen P3)

  • Ein Salmson mit Geschichte

    Bei VDV Grant bei dem ich übrigens mein Amilcar CS her habe, wird ein wirklich interessanter Salmson angeboten.

    Die Geschichte des Fahrzeuges lässt sich wohl bis 1932 (England) zurück verfolgen und die Form ist einfach göttlich. Auch hat er einen tollen Motor der mit einem Kompressor ausgerüstet ist.

    Der Preis ist nicht bekannt....aber für die die auf der Retromobile leer ausgegangen sind....das hier ist wirklich ein Auto für das man Geld ausgeben kann.

    Hier gehts zur Webseite (mit mehr Infos und Bildern)

  • Deutsche Barnfinds sind aufgeräumt!?

    Benjamin-Barnfind

    Seit einigen Tagen taucht immer wieder in diversen Medien die Geschichte eines deutschen Brandins auf.

    Es ist wohl kein Zufall das die Geschichte gerade jetzt so populär in den Zeitungen verteilt wird nach dem Sensationellen Fund in Frankreich. Nach einer unglaublichen PR gas auch unglaubliche Preise und so freuten sich da Auktionator und diese Erben über deutlich mehr Geld als sie eigentlich erwartet hatten.

    Der "Donröschienfund" in Passau wird nun als echte Sensationsfund versucht zu verkaufen. Natürlich hat hier niemand was gewusst....die Erben sowieso nicht und alle sind ganz erstaunt das die Fahrzeuge die da 40zig Jahre ohne Wissen irgendeiner Person nun so plötzlich auftauchten.

    Die Bilder sind nicht ganz so spektakulär wie die in Frankreich, so sehr sich der Fotograf mühe gab und irgendwie ziemlich fad. Das liegt im wesentlichen das Deutsche einfach sauber sind.....die Autos natürlich (trotz 40zig Jahre Vergessenheit!!), eben frisch geputzt, nicht den Hauch eines Staubs ist auf den Bilder zu erkennen.

    Da hätten sich mal die Franzosen ein Beispiel nehmen sollen, ja so stellt man Autos 40zig Jahre weg. Im ersten Stock eine Hauses und zwar mit richtigen und dichten Dach und natürlich mit Wänden. Der Zustand dieser Fahrzeuge ist also Praktisch tadellos, während bei den Franzosen das meiste (das da zu extremen überteuerten Preisen verkauft wurde) wohl kaum noch etwas von der Originalsubstanz übrig sein wird nach der Restauration.

    Irgenwie wird man allerdings auch das Gefühl nicht los, das die Preise im Falle einer deutschen Versteigerung (der 4 oder 5 Autos) dann doch nicht das gleiche sein wird. Auch hat man den Eindruck das ein gewiefter Redakteur nach der Versteigerung in Frankreich seine Manschaft mal los geschickt hatte nach dem Motto "bringt mir so eine Geschichte....aber in Deutschland".

    Nun ja....wie auch immer...irgendwie werden wir wohl nun in nächster Zeit viel Artike der Art Jäger der verlorenen Schätze lesen (müssen). 

    Wenn ihr also in nächster Zeit mal vom Sensationsfund am Ammersee lest (und das nicht auf meinem Blog) und die angeblichen Erben des  Michael B. aus U wusste garnicht über die Oldtimer bescheid...keine Sorge .....ich bin noch am Leben und sicher bin ich nicht einmal befragt worden es soll ja so manche bildende Redaktion geben die Geschichten fürs Volk braucht. 

  • VRM 2015

    2015 gibt es wieder ein Vintage Revival Montlhery und ich freue mich wirklich drauf.

    Es ist schon ein einmaliges Wochenende in Frankreich wenn alle Buben und das aus der ganze Welt, ihre Spielzeug mitbringen und gemeinsam Spaß haben. Das schöne daran, wir dürfen ein ganzes Wochenende dreckelt (also schmutzen) ohne sich rechtfertigen zu müssen (weil ja der Nachbarsbub ebenfalls dreckelt und Frauen meist eh nicht dabei sind).

    So wird ein ganze Wochenende unter Motorhauben gekuckt, Motorsound gefröhnt (lass mal hören), Automobile Geschichte verteilt, Freunde treffen und zu guter letzt auch noch gefahren (was fast schon zur Nebensache wird).

    Was man dafür in kauf nimmt sind 12 Stunden Autofahrt (zumindesten aus München), Übernachten wird in Hotels die wir sonst nie nutzen würden und einen (kleinen oder großen) Anschiess für das viele Öl in der Dreckelhose das die Hausfrau des vertrauens nun rauswaschen muss (evtl. kauft ihr schon mal identische Erstatzhosen und schmeisst die Ölhosen einfach weg....während ihr die noch sauberer Erstatzhose in den Wäschekorb legt)

    Auf Flickr könnt ihr schon das Feld sehen (es sind aber wohl noch nicht alle Fahrzeuge drauf).

    Bildschirmfoto 2015-02-11 um 15.16.07

    Ich freu mich drauf 

  • The Day after (oder im Rausch des Bietens?)

    Die Versteigerung der Sammlung des Roger Baillon hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack.

    Mittlerweile ist das Ausmaß der Versteigerung in einer Liste der Results sichtbar und ehrlich gesagt bin ich nicht glücklich darüber. 

    Die Preise die (freiwillig) geboten wurden lagen weit über den Estimates und das nicht nur beim Amilcar. Dies auch nicht nur bei den seltenen Oldtimern, die oft das x-Fache des maximalen Estimaten brachten ....nein auch die Brot und Butter Auto wie z.B. einen Citroen C3 von 1924 dessen Estimate bei maximal 1.200 EUR lag (dank seines schlechten Zustands) und  zum Schluss auf 24tsd EUR inkl. Aufgeld kam (dafür bekommt man eigentlich schon ein fertig restauriertes Fahrzeug.... zumindesten bisher). Das kann natürlich alles im Rausch des Bietens passiert sein......aber evtl. zeigt es auch wie radikal sich diese Szene gerade verändert (von der Leidenschaft zur vermeindlich sicheren Geldanalge).

    Citroen C3

    Die Journalisten die seit jahren über Oldtimer als Geldanlage schrieben, werden sich wohl die Hände reiben wie rechts sie doch hatten, obwohl sie eigentlich Ursache für das ganze Chaos sindSolche Resultate am Anfang eines Jahres müssten eigentlich auch prägend sein für das restliche Jahr sein....dann gute Nacht wenn dem so ist. 

    Auf Veranstaltungen dürfen sich nun die (langjährigen) Besitzer solcher Autos nun mehrfach auf die Frage "was ist der wert?" konfrontiert sehen (beantworten tue ich sie immer....ein Auto ist so viel Wert wie jemand bereit ist dafür auszugeben). Heute schon bekommt man sie oft genug gestellt ...aber ich denke nach so einer Story wird wohl jeder denken wir fahren sie (vermeindliche Millionenvermögen) als Geldanlage und nicht als Leidenschaft fürs alte Blech. 

    Das fälschen von Autos ist heute schon ein Thema, aber nun lohnt es sich erst richtig wenn Preise so utopisch ansteigen (und es Käufer dafür gibt). Was das für undurchsichtige Leute (mit falscher Motivation) in die Szene mit sich bringen wird kann man an dem Schmuh in der Kunstszene gut besichtigen. 

    Auch wenn das bedeutet das meine oder auch die Fahrzeuge vieler Oldtimerfreunde und -bekannten damit auch gestiegen sind....so glaube ich das die Entwicklung der Szene nicht gut tun wird und das ist der Abschied von einer hauptsächlich mit Leidenschaft geprägten Szene ist. 

  • Gartengold: Restauration war gestern....verrotten ist angesagt!

    Der als Scheunenfund der Superlative (des Roger Baillon) seit einigen Woche durch die Oldtimerpresse geht wird heute versteigert und er übersteigt vermutlich allen Erwartungen.

    Wie geheim und wie unbekannt das ganze war scheiden sich wohl die Geister! Tatsache ist das viele (teilweise seltene) Fahrzeugen in meist erbarmungswürdigen Zustand seit Jahren auf dem Gut in Westfrankreich dahin gammelten.

    Viel wurde darüber geschrieben und die Bilder waren beeindruckend morbide schön. So mancher würde sich für sein tägliches Geschäft eine solche Promotion wünschen und so war die Aufmerksamkeit was heute passiert perfekt inszeniert und Retromobile und der Auktionator dürfen sich darüber sicher sehr freuen (klever gemacht!!).

    Die Preise die nun laufen sind schwindelerregend und eben nicht nur für die Highclass Fahrzeug wie z.B. den Ferrari,  in dem Alain Delon schon mal sas,  sonder für ganz gewöhnliche Autos eben auch.

    Das Amilcars in letzter Zeit auch preislich deutlich angestiegen sind konnte man im Blog ja bereits lesen....aber das für ein Amilcars das eigentlich nur noch als Vorlage für "wie sahen die mal im Original aus" dienen kann,  gerade zu einem Preis von 46tsd EUR zzgl. Gebühr des versteigert wurde ist mehr als erstaunlich....nein eigentlich unfassbar (vor einigen Jahren hat man dafür ein sehr gut restauriertes bekommen...aber das hier ist mehr als weit davon entfernt)

    Bildschirmfoto 2015-02-06 um 17.36.28

    Die Welt wird immer verrückter und offensichtlich ist die Szene noch lange nicht am Ende angelangt.

    Wo das hinführt ......keiner weiss es...aber gut ist das auf keinem Fall für die echten Liebhaber dieser Autos. Vermutlich dürfen wir uns dann wieder in einigen Jahren  von einer (reichen) Hausfrau lesen ...das wir uns kaum vorstellen können wie schlimm das ist mit so einem Auto zu fahren. 

    Als Empfehlung nun an die Szene wäre .....macht Euren Garten frei und stellt die Autos raus für die nächsten 10 Jahre ....das bringt mehr als sie zu restaurieren!

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