szmmctag

  • Gilles Fournier hast wieder getan

    Unter den Amilcarfahrern ist Gilles Fournier kein unbekannter denn hat ein großartiges Buch zur Marke Amilcar geschrieben.

    Seit einiger Zeit sind Gerüchte im Umlauf das er ein Buch über alle Cyclecars Marken schreibt, was sicherlich ein dickes Werk werden würde. Offensichtlich hat der Mann Langeweile und ein Buch zu schreiben war wohl nicht genug. Es könnte aber auch sein das sein Archiv bei den Recherchen zum Cyclecarbuch so ergiebig waren in Sachen BNC das nun ein Buch nur über diese Marke mal schnell auf den Markt gebracht hat.

    Ich habe über den Amilcarclub die Info bekommen und sofort eines bestellt.

    BNC war ein großartige Marke und neben dem wohl einmaligen Typ Monza gab es auch Kuriositäten i.S. besonderer Karosserien. Das Werk ist so Umfangreich wie sein Amilcarbuch nämlich 350 Seiten und der Preis von 145 EUR finde ich mehr als angemessen.

    Die Sache hat nur einen kleinen Haken....es ist im Gegensatz zum Amilcarbuch, das in Englisch und französisch abgefasst ist, ist das BNC Buch rein auf französisch (aber auch wenn man kein Wort franz. spricht kommt man auf seine Kosten, denn er hat allerhand Dokumente und Bilder zusammen gebracht)

  • Fahrt ihr noch ...oder chauffiert ihr schon?

    Wenn man sich gerade so Austattungslisten von moderne Autos ansieht dann wird einem wirklich alles abgenommen (und das macht einem echt angst) 

    Fahrzeuge können heute schon automatisch bremsen, sie können von alleine einparken, ganz neue können sogar bis 40 kmh von alleine fahren, sie erkennen Schilder und warnen einen wenn man zu schnell ist, sehen ob rechts oder links ein Fahrzeug im toten Winkel ist , wenn man die Spur verlässt rüttelt das Lenkrad, gleichen Neigungen in Kurven des Fahrzeuges aus und wenns so weiter geht braucht nur noch der Hersteller einen Führerschein weil das Auto alles übernimmt (setzten sie sich hinten rein ....ich bring sie hin).

    Ich bin im Jahr rund 60tsd KM unterwegs und ich muss feststellen das die Welt um mich herum deutlich langsamer geworden ist. Langsam ist eigentlich das falsche Wort weil ich denke das es nur eine Auswirkung von all der technischen Helferlein ist. Nein die Menschen werden immer unachtsamer und trödeliger beim Autofahren. 

    In meiner Jugend (ok ist schon ein wenig her) war das Größte ....endlich ein Auto zu haben. Natürlich sollte es schnell sein...zumindestens schneller als das der Freunde. Beim fahren war die Begeisterung dabei und man freute sich auf jeden zu fahrenden Kilometer. Auch wurde immer rausgeholt was ging....ganz zu schweigen von dynmisch und vorausschauend fahren (ging auch nicht immer gut....aber sehr oft). 

    Heute ist das irgendwie anders.....es wird getrödelt was das Zeug hält und alles andere als konzentriert autogefahren (hallo ist ein Fahrer anwesend?) . Die Schleicher werden immer mehr und wenn man sie überholt ist telefonieren,  was man dann sieht, noch das kleinste Problem (ich hab schon welche gesehen die Bücher gelesen haben). 

    Auch muss ich feststellen das immer mehr Autofahrer das halten von Spuren oder ordentlich eine Kurve zu fahren nicht mehr möglich ist....nein sie kommen dir entgegen, wohlgemerkt auf Deiner Spur!

    Bei Ausfahrten mit dem Oldtimer muss ich mich manchmal sogar fragen ob meine Autos übermotorisiert sind, denn oft bin ich im leerlauf schneller als das voranfahrende Auto (auf Oldtimerevents bin ich eigentlich immer der langsamste?)

    Fiat in Montlhery 2013

    Evtl. ist die Ursache die neue Technik die einem alles abnimmt und das Gefühl für Auto und Geschwindigkeit geht komplett verloren. Die nächste Generation bekommt diese wunderwerke an (vollgestopfter) Technik gleich als erstes Auto, während wir mit einem zusammen geschraubten und verdrahteten Golf unterwegs waren (das komplizierteste damals im Auto an Technik ...war das Autoradio). 

    Womöglich verliert die nächste Generation das komplette Gefühl was Autofahren wirklich bedeutet (und was für einen Spass man eigentlich dabei haben kann). Der Autofahrer wird nun immer mehr vom Fahrer zum chauffierten Beifahrer und irgendwann sitzt er auf der Rückbank und liest dann komplette Bücher auf dem Weg zur Arbeit (wenns der Magen aushält).

    Also liebe Oldtimerbesitzer...geht in die Schulen mit Euren schönen untechnisierten Fahrzeugen (je älter desto besser) bringt ihnen das fahren bei, begeistert sie für echtes fahren ....und bei der älteren Generation....da ist offensichtlich Hopfen und Malz bereits verloren...also gebt acht...sie sind unter uns die "chauffierten".

  • Fundstück der Woche: morbide schön

    Auf Facbeook hab ich gerade folgenden Bericht mit Bilder gefunden.

    Riley
    quelle: Facbook

    Auch wenn einem Rileyfahrer das Herz fast zerreist so sind die Bilder dann doch irgendwie morbide schön. Die Natur holt sich zurück was einst aus ihr hart erungen und mit viel Aufwand gewonnen wurde (ich sag nur Stahl). Zu retten ist das Fahrzeug eh nicht mehr aber es entwickelt sich zu einem kleinen Kunstewerk (was eigentlich so ins Museum kommen könnte).

  • Bin dann mal unterwegs

    Bei Oldtimerfahrer geht es meist nicht um eine Pilgerreise am Jakobsweg aber es ist durchaus vergleichbar.

    Auf dem Weg

    In so einem alten Fahrzeug länger unterwegs zu sein geht einem sicherlich (ähnlich wie beim Jakobsweg) einiges durch den Kopf. Vermutlich hat das mehr mit dem Auto allerdings zu tun (nach dem Motto: war da nicht ein ungewöhnliches Geräusch, stimmt die Tankanzeige,hab ich den Deckel vom Öl wieder drauf geschraubt,  wen ruf ich an wenn wir liegen bleiben, man jetzt wär ein Navigationssystem aber gut, usw. usw.) als mit einem selbst.

    In letzter Zeit häufen sich die Berichte von Überführungen auf eigener Achse bei denen man sich früher wohl eher auf einen Transport auf dem Hänger verlassen hätte. Evtl. ist das ein (gutes) Zeichen das die Qualität der Fahrzeuge und Restaurationen steigt und man deswegen vermutlich sich lange Strecken mehr und mehr zutraut.

    Eine solche Geschichte hat mir Thomas gerade geschickt....vielmehr seinen Plan eine solche Überführung durchzuführen.

    Den Text den er mir dabei geschrieben hat möchte ich Euch nicht vorenthalten:

    Hallo Michi,

    die Garage ist voll und die Taschen sind leer... und dennoch konnte ich eine Gelegenheit nicht vorüberziehen lassen: Schon lange hatte ich von einem Vorkriegsfahrzeug geträumt, bevorzugt der Marke Armstrong Siddeley, passend zu unserem schwarzen Sapphire 346 von 1956. Doch sind Vorkriegsautos oftmals recht schwach motorisiert... und auf Touren mit 60 km/h als Hindernis auf der Landstraße hatte ich nicht wirklich Lust. Doch dann wurde ein 20/25 Touring Saloon von 1936 in freundlichem Primelgelb (primrose yellow) angeboten, mit guter Vorgeschichte und von Clubexperten als sehr original eingeschätzt. 3.6 Liter und 83PS....

    Vorsichtig bei der Ehefrau in diversen Gesprächen eingestreut, dann nach Wales zur Besichtigung gefahren. Ihre Frage beim Telefonat aus dem Hotel in Birmingham war nur noch: "Und wie willst Du das Auto herholen?" :-) Ja... nun hätte man einen Truck bestellen können, aber das wäre langweilig. Nun soll es also eine etwas abgefahrenere Tour werden:

    Mit dem Flieger von Luxembourg nach London, dann mit dem Zug nach Wales.... auf eigener Achse nach Liverpool, dort auf die Nachtfähre nach Belfast und morgens weiter nach Cairnryan in Schottland.... spart mir 250 Meilen Autobahn. Dort 1-2 Tage umherfahren - schließlich war die Lady 30 Jahre lang im Besitz eines schottischen Clan Chiefs aus der Gegend - und am Montag zurück nach Luxembourg... da ich bei einer Frachtairline arbeite, konnte ich einen Lufttransport von Prestwick nach Luxembourg organisieren :-) .

    Bin schon recht aufgeregt und hoffe, dass alles planmäßig klappt! In Schottland treffe ich auch einen Riley-Freund, der auf das Unabhängigkeitsvotum am 18. September hinfiebert...

    Drück mir die Daumen!
    Thomas

    Lieber Thomas,

    also den schwierigsten Teil hast du ja bereits hinter Dir (evtl. ist Dir das noch nicht klar )....aber die Chefin zu überzeugen das man mehr als ein Fahrzeug...oder 2  in der Garage braucht (naja brauchen ist relativ ) war der schwierigste Teil!. Dabei hätte dir übrigens z.B. der ADAC nicht helfen können, allerdings wenn du jetzt liegen bleibst, wäre er ein guter Ansprechpartern (aber ich drück Dir die Daumen....denn so wie das Auto aussieht wirst du ihn nicht brauchen).

    Armstrong Siddeley

    PS. ich hätte gerne noch ein Bild ....wie das Auto in ein Frachtflugzeug passt!

  • Querdenker

    Manchmal muss man vor einer Kurve mal deutlich QuerDenken (also denken sollte man beim fahren natürlich immer....aber wenn man ein Fahrzeug besitzt das praktisch nur im Drift um die Kurve geht muss man besonders denken)

    Das folgende Bild hab ich auf Flick gefunden und es hat mich erinnert wie ich mit meinem Amilcar fahre in den Kurven.

    P8020321
    Quelle: https://www.flickr.com/photos/41502683@N05/14789594916/

    Ein Differential ist eine feine Sache....denn wenn man so ein wenig logisch überlegt kommt man zu dem Schluss das in einer Kurve ein Rad einen längeren Weg hat als das andere (nämlich das äußere....aber da seid ihr sicherlich auch schon selber drauf gekommen). Ein Differential sorgt genau hierfür für einen Ausgleich so das man ein Kurven fahren ....oder so ein Auto mal um die Kurve schieben (komme gleich dazu)  (ohne Kraftaufwand) kann!

    Mein Amilcar CS von 1923 besitzt so etwas nicht. Das stellt man ganz schnell fest wenn man versucht das Auto mal schnell wohin zu schieben. Ja einschlagen kann man die Lenkung....nur die Kraft die man braucht um das Auto dann zu schieben ist unglaublich (deswegen fährt man es dann besser...oder versucht nur gerade Aktionen auszuführen). 

    Noch besser ist es wenn man um die Kurve fahren möchte. Also wenn man das langsam macht....hat man sicherlich einen größeren Wendekreis wie ein 12 Tonner LKW. Ist mir übrigens bei Schloss Dyck passiert. Die Autos standen ja oben im Schloss und nach unserem ersten Aufruf gings dann runter auf den Vorstart. Hört sich einfach an....nur mussten wir ziemlich rangieren um nur auf die Brücke zu kommen die man in einer kleinen Rechtskurve nehmen musste. Das Publikum die Sache (nicht nur wegen des noch wenigeren Platzes) nicht einfacher macht kann sich jeder vorstellen (der Rangierplatz war nun noch kleiner). Trotz meiner Vorsicht .....ging mir natürlich der Platz aus. Ich musste also wieder erst Rückwärts....und dann ging natürlich der Motor aus (Rückwärts mag sie garnicht wenn sie kalt ist). ...also Aussteigen....sich mal kurz schieben lassen....und dann wieder Versuchen das Auto anzuwerfen mit der Kurbel. Hätte fast den Start verpasst bis Auto lief....Auto in Position...und der Fahrer wieder im Auto sitzte.

    Auf der Strecke gab es natürlich diverse Kurven...allerdings ist die schwierigste die vor dem Start und nach dem Ziel zwischen denen natürlich langsam gefahren werden soll. Für einen Trifft ....brauch ich aber ein bisschen Speed...was in sich ein Konflikt bedeutet. Wenn ich zu langsam in die Kurve fahren....bekomme ich womöglich die Kurve nicht und lande im Strohballenhaufen (Applaus gibts zwar...aber der Lauf ist beendet). Fahre ich zu schnell bekomme ich ärger.....da es ja eher aussieht wie ein Raudi auf der Strecke.

    Nun ich habe meine Läufe gemeistert und bin nicht disqualifiziert worden....und Strohballe blieben auch heil....aber ich musste in Jeder Kurve wirklich QuerDenken

  • Rat(d)los

    "The Alfalfa Sprout ";  Alastiar Cadwell formerly of Mclaren on lead spanners sorting his 1938 Alfa 6C on the 2010 Peking to Paris.
    quelle:https://www.flickr.com/photos/77437968@N00/5095881155/i

  • 1929 Alfa 6C

    Viele Gerüchte sind gerade im Umlauf über die Marke Alfa die nun im Fiat Konzern hängt. Von dicht machen bis wir bauen wieder einen Alfa 6C (nach dem wirklich gelungenen 4C). Nicht nur die Fahrzeuge der 70ziger sind aufregend sondern eben auch die vor dem 2ten Weltkrieg und insbesondere der Typ 6C oder 8C. 

    Die Preise dafür steigen seit Jahren an was das erwerben eines solchen Fahrzeugs immer schwieriger macht. Eine weitere Geschichte daraus ist das sie eine ähnliche Entwicklung wie die Bugattis machen, sie werden nämlich mittlerweile nachgebaut und zwar bis ins kleinste Detail. Jay Leno hat sogar vor einiger Zeit mal Werbung dafür gemacht ....also für einen Nachbau! 

    Wenn man heute auf einen Event geht und einen Bugatti, Bentley oder eben auch einen Vorkriegs Alfa sieht stellt man sich immer die Frage ...ist der echt?

    Bei der Retromobilie wurde ein echter 6C im Januar versteigert. Er blieb unter der erwarteten Preisskala von 1,4-1,8 Mio und brachte nur 941tsd EUR ....wobei man das "nur" natürlich relativ zu sehen ist.

    Wie schön so ein Fahrzeug sein kann (bis auf das Armaturenbrett...das hätte man evtl. mal ordentlich bestücken sollen) zeigt der Film den man dafür wohl extra gemacht hat.

  • BNC sind immer ein Meldung wert

    Nun BNC sind wirklich selten und der hier ist wirklich toll. Auf der Webseite hwww.tonyerker.info wird dieser angeboten ....leider hängt kein Preisschild dran aber ich denke das er einen 6 stelligen Betrag kosten wird.

    Lt. Webseite handelt es sich um einen BNC Monza von 1928 mit Kompressor und soll 1928 die 24 Stunden von Le Man gefahren sein ....was ihn Geschichtlich wertvoll machen würde.

    Auf Wikipedia ist ein BNC 1928 aufgelistet als Teilnehmer allerdings mit einem anderen Fahrereteam. 

    BNC
    quelle http://www.tonyerker.info/

  • FREItag

    So ein freier Tag ist schon eine feine Sache denn man kommt endlich zu den Sachen die sonst einfach liegen bleiben.

    Hänger stand immer noch vor der Halle (unaufgeräumt vom Schloss Dyck Event) und es wurde Zeit den aufzuräumen. Also gings am freien Tag rüber zur Halle. Weil sie gar so leer war (gefühlt natürlich) ...dachte ich mir das es ein guter Tag wäre die Halle mal zu putzen.

    Als erstes war der staubsaugen dran.....ehrlich gesagt wundert es mich immer woher der ganze Staub in der Halle kommt. Alles zu und trotzdem staubts ....und noch mehr beeindruckend sind die Anzahl von Spinnen die tot herum liegen. Bin mir allerdings nicht sicher ob das ein gutes oder schlechtes Zeichen ist? Gut evtl. weil es wohl nicht genug Insekten gibt für den dschn. Spinnenhaushalt (sollte sich mal in der Spinnenbszene rumsprechen....Michis Halle ist nicht ergibig ). Evtl schlecht .....weil ich hoffe die sind gestorben mangels Futter und nicht an anderen Dingen die auch für größere 2 Beinige Einheiten nicht gut sind (im besten Fall schniefen die nur das verlustige Öl unter den Autos).

    Nach dem Staubsaugen musste ich festellen das meine Ölauffangbleche nicht wirklich optimal unterhalb der Autos verlegt wurden (von mir natürlich  ) und Öl und der Boden nicht wirklich harmoniere....was demnächst nochmal Arbeit bedeutet um das zu beseitigen.

    In Sachen Staub habe ich mittlerweile die Theorie entwickelt, das es wohl ein Staubtier geben muss. Es müsste etwas sein was wie etwa ein Schaaf aussieht....aber ohen Wolle sondern mir Staub und etwas kleiner damit es ausreichend Versteckplätze hat wenn ich die Halle betrete ...ich habs nämlich noch nie gesehen?

    Es liebt dabei nicht nur Boden, Regale und sonstige Einrichtungsgegenstände, sondern auch Autos . Autos eigentlich ganz besonders (gut kann ich irgendwie verstehen ) denn ich bin mir sicher das ich alle Fahrzeuge ordentlich weggestellt hatte. Das Staubtier hat ganze Arbeit gleistet und die Autos werden bald so aussehen wie wahre Barnfinds wenn ich jetzt nicht einschreite.

    Hab ich natürlich und bin (natürlich) stolzer Besitzer eines Auto-Staub-Spezial-Wedel der nun zum Einsatz kam. Ein echtes Wunderteil sag ich Euch, einfach über die Autos drüber gehen und der Staub geht vom Auto auf den Wedel über ohne dabei Kratzer zu hinterlassen (wo er dann allerdings hin geht ist mir noch nicht ganz klar)

    Danach war dann noch Lackpflege dran....denn das viele hin und her schieben der Autos hatte ziemliche Fingerabdrücke hinterlassen (eine Überprüfung dieser ergab eindeutig das es meine waren ).

    Die Halle war jetzt sauber und auch die Autos und nun war nur noch der Hänger hinein zu fahren als Aufgabe übrig. Ich muss zugeben das ich nicht der Hänger-Königsfahrer bin....rangieren mit einem 7 Meter langen doppelrädrigen Hänger gehört einfach nicht zu meinen Stärken...geschweige denn zu meiner Lieblingsbeschäfftigung. Auch in Erinnerung das ich schon mal mein mehr als 500 Kilo Tor meiner Halle dabei aus der Verankerung riss macht mich auch nicht sicherer.

    Allen Mutes hab ich also den Hänger angehängt und versucht mich vor meiner Halle in den richtigen Winkel zu bringen. Man muss wissen das, für ein kleines Dorf, mir gegenüber ein recht belebter Supermarkt vorhanden ist. Versteht mich nicht falsch....aber gestresste Hausfrauen die keine Ahnung haben von meinem Stress können zur Plage werden.

    Ich musste ja auf die Straße mit meinem nun 12 Meter Gespann (Auto und Hänger) und das auch noch vor die Einfahrt zum Supermarkt ....um dann rückwärts ein Stück die Straße hinauf zu fahren um dann wiederrum vorwärts in die Halle zu kommen. Ich glaube 40zig Frauen habe versucht vor mir....hinter mir...links von mir (später auch rechts von mir) mal schnell vorbei zu kommen um ihre Einkäufe zu erledigen ....und zwar pronto.

    Keine Ahnung ob "Weltuntergang" oder "das Geld geht aus" in den Nachrichten war....aber von kurzem Warten oder gar Rücksicht nehmen war hier absolute Fehlanzeige....die hatten es ALLE Megaeilig...nein eigentlich waren sie panisch? Es fühlte sich gar an wie ein Schwarm von wild gewordene Hornissen die um mich flogen (manche fuhren sogar ihren Stachel aus).

    Ich war kurz davor mal eine Straßensperren aufzustellen bis mein Nachbar mir zur Hilfe eilte und der Hausfrauenschaft einhalt gebot in dem er sich todesmutig auf die Straße stellte und Gott sei Dank dabei nicht zu Tode kam (was einem kleinem Wunder nahe kam). Die Hausfrauenschaft hielt also an (evtl. aus skrupel den Mann zu überfahren...oder eigentlich weil sie der nach sich ziehende Polizei- und Notarzteinsatz noch mehr Zeit gekostet hätte) und ich nutze meine Chance den Hänger in die richtige Positon vor die Halle zu bringen.

    Der Hänger muss übrigens Vorwärts in die Halle, damit ich noch in mein kleines Bad reinkomme. Ja ich hab tasächlich ein kleines Bad dort....was mehr als praktisch ist und das nicht nur für Wasser zum putzen sondern auch für die Vorreinigung des 2 Beiners damit man zu Hause nicht auch noch putzen darf wenn man das Haus betritt ( ja ich schmutze immer nach der Kontaktaufnahme zu alten Autos ).

    Die Schwierigkeit ist natürlich das Zugfahrzeug so zu platzieren das man abkuppeln kann und auch wieder rausbekommt, klappt meist....aber nicht immer. Heute war so ein "nicht immer" Tag und nach einigen Versuchen beschloss ich (frustriert) den Hänger wieder aus der Halle zu schieben um mein Zugfahrzeug für den rest des Jahres noch nutzen zu können.

    Als mein Fahrzeug wieder darußen war musste ich natürlich den Hänger wieder mit Manneskraft hinein schieben. Ich weiss nicht ob es an meine gerade abgenommenen 14 Kilo lag oder der die Auffahrt sich über den Sommer abgesenkt hatte und jetzt wohl ein (gefühlt) steil bergauf gehender Hang geworden ist...aber das ging auch schon mal alles viel leichter!? 

    Mein Nachbar wollte wohl nicht das ich vom eigenen Hänger später überrolt werde (was durchaus passiern hätte können wenn mir nach einem Schwung holen die Kraft ausgeht) ....und vermutlich jetzt aus Mitleid half er mir das "Monster" hinein zu schieben.

    Der Tag war also dahin und Garage aufräumen, Hänger hinein stellen hat insgesamt 5 Stunden gedauert und ich muss zusammenfassen das freie Tage wohl zum Entspannen nicht wirklich gemacht wurden ...oder?....aber was man nicht alles für sein Hobby tut! 

  • Saugefährlich

    Das Fahren im allgemeinen mit unseren leichten Kisten ist schon nicht ungefährlich......noch schwieriger wird's auf Events. Hier in Prescott gibt es eine Kurve bei der ich schon einen Bugatti und weitere Fahrzeuge liegen sehen habe und hier kommt ein 3 Wheeler nun dazu.
    Also.....immer vorsichtig fahren auch wenn all diese Unfälle glimpflich ausgingen!

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